Auto : Schnellstart nach dem Sturmtief

Die „Walross IV“, das größte je in Berlin gebaute Segelschiff, ist zur eineinhalb Jahre dauernden Jungfernfahrt aufgebrochen. Auf der Reise zu den Olympischen Sommerspielen nach China und wieder zurück wird das Ausbildungsschiff des Akademischen Segler-Vereins Berlin rund 74 000 km zurücklegen. Die „Walross IV“ soll unter anderem bei der Regatta Sydney-Hobart und der Atlantic Rallye for Cruisers mitsegeln. Nach dem offiziellen Farewell am 14. Oktober in Hamburg geht es mit zehnköpfiger Crew unter Führung des Schiffers Christoph Maurer elbabwärts zu ersten Erprobungsfahrten. Der Weg führt das Schiff über die Nordsee nach Helgoland. „Das Schiff fährt den Erwartungen entsprechend sehr gut“, sagt Sprecher Sven Garzorz.

Nach einem Sturmtief ging es dann am 10. November auf Tour. Tags darauf gab es auf dem Weg zur englischen Kanalküste bei bis zu 53 Knoten Wind mit 19,4 Knoten den ersten Geschwindigkeitsrekord. Auch erste Verluste sind zu beklagen: Beim Eintauchen in die bis zu vier Meter hohen Wellen gab die Befestigung der Rettungsboje nach. „Die Boje verschwand in der rauen See und machte noch lange durch hektisches Blinken auf sich aufmerksam“, meldet die Crew am Dienstag nahe Dover.

Mehr zum Schiffsprojekt: www.walross.org

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

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