Seat Ibiza : Mit Sinn fürs Schöne

Unterwegs im Alltag – heute mit einem designorientierten Südländer: Der Seat Ibiza.

270339_0_e6dce010.jpg
Sieht man doch (I). Dem Ibiza kann man nicht vorwerfen, er käme daher wie alle anderen. Zwar verspricht die Optik bei den Modellen...

Auf den ersten Blick



geht es uns wie beim Anblick gehobener Hotels in Madrid: Die Spanier haben’s drauf. Flach und mit scharfen Ritzen im Blech steht der Ibiza da, auf dem Sprung, die biedere Kleinwagenklasse zu erobern. Auch innen gibt es am Design nichts zu meckern: Für knapp über 10 000 Euro hat man hier das Beste aus den einfachen, schwarzen Kunststoffen gemacht.

Pluspunkte gibt es vor allem für …

die Ausgewogenheit. Der Ibiza ist wendig, lenkt sich leicht, das Einsteigen in den Viertürer macht wenig Probleme. Die Bedienung ist selbsterklärend. Der 1.4-Liter läuft kuliviert und ist (reges Schalten vorausgesetzt) stark genug selbst dann, wenn neben der Frau auch Schwiegermama mitfährt. Die Verarbeitung stimmt. Wer extra löhnt, bekommt Regensensor, Tempomat, Bi-Xenon – in dieser Klasse ebenso selten wie 5 Sterne im Crash-Test.

Weniger gut gefallen hat uns …

eine hohe Ladekante, die schnell nervt. (Der Fairness halber: Die Heckklappe schwingt schön weit nach oben.) Die Sicht nach hinten rechts ist wegen der breiten C-Säule mangelhaft; die Windschutzscheibe könnte besser entspiegelt sein. Um Tempo 140 meldet das Fahrwerk gelegentlich Stuckern. Der Testverbrauch lag mit knapp sieben Litern recht hoch.

Das spannendste Detail …

glänzt frech. Mit Metalliclack in Grasgrün fällt zwar jeder Detektiv beim Beschatten durch. Allen anderen aber beschert er schon vor dem Einsteigen bunte Laune.

Unterm Strich die richtige Wahl für alle, …

die nicht auf den neuen Polo warten wollen. Der Ibiza hat die gleiche Basis – ist aber hunderte Euro günstiger. eric

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

0 Kommentare

Neuester Kommentar