SEAT-PROBE I: IBIZA FR : Schauen Sie hin, bevor er vorbei rauscht

DER TYP

Man muss auf der A9 zweimal hinschauen, um die Sportausgabe FR 2.0 TDI vom gewöhnlichen Ibiza zu unterscheiden – trotz 17-Zöllern, großer Luftteinlässe und Diffusor hat Seat dezent gearbeitet. Dicke Muckis hat der FR dennoch: Ein Zweiliter-Diesel mit 143 PS ist in der Kompaktklasse Spitze.



DIE STÄRKEN UND SCHWÄCHEN

Der Ibiza ist spritzig wie nur was. Gleich nach dem Start, beim Hochziehen und unter Vollgas: Der (nicht eben leise) Motor und das tiefer gelegte, straffe Fahrwerk generieren Fahrspaß in jeder Lage. In Kurven gleicht eine elektronische Differentialsperre das Untersteuern aus, zu dem Frontriebler naturgemäß neigen. Ausgesprochen gut hat uns die direkte Lenkung gefallen; MItfahrer lobten das auffällige Lederdesign der Sportsitze mit roten Kontrastnähten. Trotz seiner Agilität ist der FR ein mit 5,9 Litern Testverbrauch überraschend sparsames Reiseauto – nur sollte man nicht zuviel Gepäck mitnehmen, da das Ladeabteil extrem klein ausfällt (236 Liter beim Dreitürer). Das Einstiegen nach hinten ist beschwerlich. Ab Tempo 150 werden die Windgeräusche vergleichsweise laut. Der Klang der Audioanlge ist solala; die Bedienung derselben mit wenigen Tasten gewöhnungsbedürftig, nach kurzer Zeit aber einleuchtend. Genial ist die Lösung mit dem günstigen Aufstecknavi, das keinen Saugnapf braucht.

DIE SCHLUSSFOLGERUNG

Für 20 500 Euro ist der 2.0 TDI ein knackiges Angebot. Der Sportler liegt prima auf der Strasse und wirkt trotz satter Leistung nicht so pubertär-ungestüm wie so mancher Wettbwerber. eric

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben