Sicherheit bei Bränden im Auto : Dann macht es nicht "Puff"

Können Autos bei Unfällen explodieren? Die Filmwelt hat da ganz eigene Vorstellungen - mit der Realität haben diese aber nichts zu tun. Durch verschiedenste Sicherheitsvorkehrungen können Explosionen ausgeschlossen werden.

Feurig: Ein Porsche 911 GT3 muss gelöscht werden.
Feurig: Ein Porsche 911 GT3 muss gelöscht werden.Foto: dpa

Bilder von explodierenden und brennenden Autos wirken hochdramatisch. Film und Fernsehen setzen entsprechend gerne auf dieses Motiv. Mit der Realität hat das nur wenig zu tun. Wenn ein Auto bei einem Unfall in Brand gerät, was sehr selten passiert, kann sich auslaufendes Öl oder Benzin zwar am heißen Motor entzünden. Aber es kommt zu keiner Explosion, wie Tests von Unfallforschern ergeben haben. Die Dichtung an der Öffnung des Fahrzeugtanks verhindert laut dem TÜV Nord, dass sich Gase entzünden. Ein möglicher Überdruck wird konstruktionsbedingt gezielt abgeleitet.

Wenn doch mal ein Feuer entsteht, passiert das meist im Motorraum. Von dort kann es sich aber nur langsam Richtung Innenraum ausbreiten. Es bleiben etwa fünf bis zehn Minuten Zeit, das Fahrzeug zu evakuieren - oder die Flammen mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Dazu reicht auch ein kleiner Handfeuerlöscher. Der gehört auf jeden Fall an Bord, empfiehlt der TÜV Nord. (dpa)

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