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Skoda Octavia gebraucht : Der Tschechen-Golf

17.08.2012 14:20 Uhr
Der Octavia Green Line ist der Sparmeister der Baureihe. Foto: HerstellerBild vergrößern
Der Octavia Green Line ist der Sparmeister der Baureihe. - Foto: Hersteller

Der Skoda Octavia ist ein sogenannter "hidden champion" auf dem deutschen Automarkt. Manchen gilt er gar als der bessere VW. Auch als Gebrauchter zeigt sich der Tscheche zwar durchaus solide, aber nicht ohne Mängel.

Der Name Octavia hat bei Skoda Tradition: Schon vor 53 Jahren präsentierte der tschechische Hersteller ein Fahrzeug mit dieser Bezeichnung. Nach langer Pause griff die Marke den Namen 1996 wieder auf und verwendete ihn für ein neues Mittelklassemodell - mit VW-Technik unter dem Blech. Denn damals gehörte Skoda bereits zum Volkswagen-Konzern.
In seinem aktuellen Report attestiert der TÜV dem Skoda Octavia Dauerläuferqualitäten und eine gute Wertstabilität. Bei der aktuellen Generation werden nur Lack- und Verarbeitungsmängel moniert. Beim Vorgänger gibt es laut dem TÜV Schwachstellen, die sich das Modell mit dem Technikspender Golf IV teilt.

Dazu zählen wenig zuverlässige Luftmassenmesser, Zahnriemenrisse und bei Dieseln Kupplungen mit vergleichsweise wenig Ausdauer.
Der ADAC beurteilt die aktuelle Generation ebenfalls als zuverlässiger, allerdings sind auch in der Pannenstatistik des Clubs einige Mängel gelistet: Beim 1,9 Liter großen TDI des Baujahrs 2005 häuften sich demnach Motorschäden, beim gleichen Motor von 2006 machte häufig der Turbolader schlapp. Benziner fielen mit maroden Lichtmaschinen (2005) und defekten Stabzündspulen (2006) auf.

Sportlich ab 2006
Das erste Modell mit dem Namen Octavia stellte Skoda 1959 vor: einen Zweitürer mit Einzelradaufhängung an der Vorderachse. 1996 wurde der Modellname für eine Limousine wiederbelebt. Sie war der erste vollständig unter VW-Regie entwickelte Skoda. 1998 folgte eine Kombiversion. Zwei Jahre später erhielt das Modell ein Facelift, bevor 2004 die zweite Auflage zu den Händlern rollte. Die erste Generation wurde mit einem Basisbenziner bestückt noch sechs Jahre weitergebaut. 2005 kamen die sportlichen Versionen mit dem Kürzel RS in den Handel. Ende 2008 wurde dem Mittelklassenmodell ein neues Gesicht verpasst und das Motorenprogramm überarbeitet.

Unter der Haube des Octavia arbeiten Vierzylindermotoren von VW. Die Benziner leisten je nach Baujahr und Generation zwischen 55 kW/75 PS und 147 kW/210 PS im aktuellen RS-Modell. Die Dieselaggregate decken ein Spektrum von 66 kW/90 PS bis 125 kW/170 PS ab. Seit 2010 ist eine 75 kW/102 PS starke Version mit Gasantrieb (LPG) verfügbar.
Den Skoda Octavia gibt es vom schlichten Familienkombi bis zur Sportlimousine - entsprechend variieren die Preise auf dem Gebrauchtwagenmarkt. So kostet ein Octavia RS von 2009 laut der Schwacke-Liste noch etwa 14 650 Euro. Das 147 kW/200 PS starke Stufenheckmodell hat im Schnitt 46 200 Kilometer hinter sich. Wer sich nach einem älteren Exemplar wie dem Octavia 1.9 TDI Combi Classic mit 66 kW/90 PS von 2004 umsieht, muss mit etwa 4700 Euro rechnen (Laufleistung: 144 300 Kilometer). Ein Octavia 1.6 LPG Elegance von 2010 sollte für 14 250 Euro zu bekommen sein (Laufleistung: 33 700 Kilometer). (dpa)

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