Sommerreifen : Der Teuerste ist nicht immer der Beste

Angesichts der Temperaturen scheint es etwas verfrüht, doch in nicht allzu langer Zeit beginnt wieder die Reifenwechsel-Saison. Wer neu anschaffen muss, ist leider gezwungen, dabei tiefer in die Tasche zu greifen. Aber ganz so teuer muss es nicht werden, wie ein Test zeigt.

Ende März können in unseren Gefilden die Sommerreifen wieder auf das Auto gezogen werden.
Ende März können in unseren Gefilden die Sommerreifen wieder auf das Auto gezogen werden.Foto: dpa

Die besten Sommerreifen fürs Auto müssen nicht zwingend die teuersten sein. Bei einem gemeinsamen Test des Auto Club Europa (ACE) und der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) erhielt auch ein Reifen der mittleren Preisklasse das Urteil „sehr empfehlenswert“. Dabei handelt es sich um den Vredestein Sportrac 5 (296 Euro pro Satz).

Bestnoten gab es außerdem für den Continental Premium Contact 5 (338 Euro pro Satz) und den Goodyear Efficient-Grip Performance (328 Euro pro Satz). Sieger im Test von insgesamt 16 Sommerreifenmodellen der gängigen Größe 195/65 R 15 im Preisbereich von 242 bis 356 Euro pro Satz wurde der Dunlop Sport Blu-Response (338 Euro pro Satz). Der günstigste Pneu im Test, der Nankang XR 611, fiel laut ACE und GTÜ vor allem wegen unzureichender Bremsleistung bei Nässe durch.

Neben viermal „sehr empfehlenswert“ und einmal „nicht empfehlenswert“ vergaben die Tester neunmal die Note „empfehlenswert“ - darunter vier Reifenmodelle bis höchstens 300 Euro pro Satz - und zweimal „bedingt empfehlenswert“. Bewertet wurden dem ACE zufolge insgesamt 13 Leistungskriterien, etwa die Sicherheitseigenschaften beim Fahren und Bremsen auf trockener und nasser Fahrbahn sowie der Rollwiderstand, der Auswirkungen auf den Kraftstoffverbrauch hat. (dpa)

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

0 Kommentare

Neuester Kommentar