Spritgeruch im Auto : Meist ist der Reservekanister schuld

Brand- oder Verpuffungsgefahr im Auto-Innenraum: Benzingeruch kann ein Anzeichen für defekte Leitungen oder poröse Behälter sein, warnt der ADAC.

Kann nicht nur stören, sondern auch Brandgefahr bedeuten: Spritgeruch im Innenraum.
Kann nicht nur stören, sondern auch Brandgefahr bedeuten: Spritgeruch im Innenraum.Foto: dpa

Riecht es im Auto nach Sprit, ist meist ein Plastik-Reservekanister die Ursache. Weil die Behälter innen standardmäßig nicht beschichtet seien, diffundiere der Treibstoff zu einem geringen Teil durch die Kunststoffwand des Behälters und mache sich im Fahrzeuginnenraum als Geruch bemerkbar, erklärt Carsten Graf vom ADAC Technik Zentrum in Landsberg.

Poröse Kraftstoffleitungen als Ursache seien bei sehr alten Oldtimern denkbar, bei moderneren Autos aber nahezu ausgeschlossen. Die Dichtheit der Leitungen werde bei der Typgenehmigung eines Autos geprüft. "Die sind heutzutage undurchlässig", bestätigt Graf die meist hervorragende Qualität bei Neuwagen.

Kommt ein Reservekanister als Ursprung des Benzingeruchs aber nicht infrage, sollten Halter wegen möglicher Brand- oder Verpuffungsgefahr sofort eine Fachwerkstatt aufsuchen. Nicht ausgeschlossen seien dann Schäden an den Kraftstoffleitungen oder dem Treibstofftank - etwa durch einen Unfall. "Selbst das unglückliche Aufsetzen auf einem Fahrbahnhindernis kann die Kraftstoffanlage beschädigen", warnt Graf.(dpa)

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