Stadtstudien : Kleinigkeiten aus der Zukunft

Dass Autobauer in Japan und Deutschland manchmal ähnliche Ideen haben, zeigt sich auf der IAA: Toyota und VW stellen ihre Konzepte für die Zukunft des Stadtfahrzeugs vor, Erstere mit dem IQ Concept und Letztere mit dem "Up!".

Frankfurt am Main Die Modelle sind sich nicht nur optisch ähnlich: Der „Up!“ von Volkswagen ist ein für maximal vier Insassen ausgelegter Zweitürer. Als Antrieb des 3,45 Meter langen Viersitzers sind Zwei- und Dreizylinder-Motoren vorgesehen. Sie sind in Unterflurbauweise im Heck positioniert. Daher gibt es Kofferräume vorn und hinten. Der Einbauort des Motors ermöglicht den Verzicht auf einen Kühlergrill, was dem Luftwiderstand zugute kommt. Auch das Raumangebot für die Insassen profitiert durch die Anordnung. Verpackt haben die VW-Designer das Konzept in einer frechen Aufmachung: Die Frontpartie bestimmen schräg nach innen zulaufende Scheinwerfer und ein glattflächiger Stoßfänger mit rundumlaufendem schwarzen Streifen.

Sogar nur 2,98 Meter misst Toyotas IQ Concept, der drei Erwachsenen und einem Kind Platz bieten soll. Der Rücksitz lässt sich geteilt umklappen und als zusätzlicher Gepäckraum nutzen, ein variables Raumkonzept soll trotz der Kürze viele unterschiedliche Transportbedürfnisse befriedigen. Zum Innenraumkonzept gehört darüber hinaus der Einsatz miniaturisierter Technologie. So spart etwa eine kompakte Heizungs- und Lüftungseinheit Platz in der Mittelkonsole. Das Karosseriedesign des IQ kennzeichnen auffällige Lichtkanten, einander abwechselnde konkave und konvexe Flächen sowie extrem kurze Überhänge. Dazu gibt es 17-Zoll-Räder und ein transparentes Panorama-Sonnendach. (mit dpa)

Erfahrungsberichte über Toyota-PKWs finden Sie bei autoplenum.de

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben