Tachobetrüger entlarven : Vorbesitzer fragen und Reifen prüfen

Ein gebrauchtes Fahrzeug zu kaufen, ist nicht ganz so simpel. Zahlreiche Betrüger sind auf den Automärkten unterwegs. Die Manipulation des Tachos ist allerdings mittlerweile so einfach, dass sie zum Volkssport geworden ist. Wer seinen Verstand einschaltet, kann sich aber schützen.

Bei den alten Tachos war das Manipulieren nur manuell möglich. Die digitalen Tachos sind noch leichter zu beeinflussen.
Bei den alten Tachos war das Manipulieren nur manuell möglich. Die digitalen Tachos sind noch leichter zu beeinflussen.Foto: dpa

Den Kilometerzähler eines Autos einfach zurückzudrehen, ist zwar verboten. Doch Tachobetrug ist in Deutschland weit verbreitet und für versierte Trickser ohne großen Aufwand möglich. Um beim Kauf eines Gebrauchtwagens einen manipulierten Kilometerstand zu entlarven, können Kunden zum Beispiel über die Kfz-Zulassung den Namen und Vorbesitzer herausfinden und mit einem Anruf klären, ob die Laufleistung des Fahrzeugs stimmt.

Auch übermäßiger Verschleiß kann auf Kilometerbetrug hinweisen. Ist der Reifen etwa schon stark abgefahren, aber laut eingepresster Dot-Nummer erst ein Jahr alt, sei das ein Indiz für eine Manipulation, erläutert die Fachzeitschrift "Auto-Bild". Auch verschlissene Pedal-Gummis und ein abgegriffenes Lenkrad sind ein Grund für Zweifel.

Das Fälschen des Scheckhefts lässt sich am besten mit einem Anruf in der Werkstatt kontrollieren. Markenwerkstätten hätten zudem die Wartungshistorie gespeichert. (dpa)

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

2 Kommentare

Neuester Kommentar