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Test: Mercedes GLK 350 CDI : Wo ist denn die Kante?

06.12.2012 12:56 Uhrvon
Weniger kantig, aber sicher nicht weichgespült: Mit dem Facelift hat der Mercedes GLK einen Teil seiner scharfen Kanten verloren.Bild vergrößern
Weniger kantig, aber sicher nicht weichgespült: Mit dem Facelift hat der Mercedes GLK einen Teil seiner scharfen Kanten verloren. - Foto: Hersteller

Der Mercedes GLK hat die harten Kanten mit dem Facelift verloren. Ein Weichspüler ist er deswegen aber noch nicht. Wir haben ihm mit dem neuen starken Diesel auf den Zahn gefühlt.

Der macht sich ganz schön breit in der internen Zulassungsrangliste von Mercedes. Das kleinste SUV GLK gibt es zwar erst seit vier Jahren, aber es konnte bereits etablierten Größen wie der S-Klasse den Rang ablaufen. Mit mehr 14 000 Zulassungen im letzten Jahr reiht sich der kleinste Offroader hinter der C-, E-, A- und B-Klasse auf Rang fünf ein. Das klingt so richtig nach einer Erfolgsstory.
Und das obwohl der Mercedes GLK zu Beginn durchaus auch mit Kritik leben musste. Das kantige Äußere gefiel nicht jedem und rief einst bei seinem Debüt 2008 Kritiker auf den Plan. Das ist vielleicht einer der Gründe, warum es Mercedes nach vier Jahren nicht nur bei zarten Retuschen beließ.

Es ist aber sicher nicht der einzige. Vielmehr haben die Schwaben richtig an der Optik gefeilt und mehr an Offroad-Technik und Assistenten reingepackt. Für eine Modellpflege hat man sich im Ländle ganz schön viel Arbeit gemacht.

Die Konkurrenz hat die Nase vorne

Der eigentliche Grund dafür liegt im Vergleich mit der direkten Konkurrenz aus Ingolstadt und München. Denn hier sehen die Zahlen gar nicht mehr so gut aus. Der Audi Q5 lag 2011 im innerdeutschen Kompakt-SUV-Vergleich mit 21 742 Einheiten an der Spitze gefolgt vom Veteranen des Segments, dem BMW X3, mit 20 863 Autos. Diese Zahlen machen deutlich, warum man bei Mercedes, höchst alarmiert, kräftig am GLK getüftelt hat.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass die bayerischen Erzfeinde mit BMW X1 und Audi Q3 auch schon kleinere SUVs am Start haben. Das heißt die Kannibalisierungseffekte innerhalb deren Produktportfolios sind schon eingepreist. Aus Stuttgart kommt nächstes Jahr wohl erst der Mercedes GLC auf Basis der A- und B-Klasse und wird dem GLK sicher auch noch mal den ein oder anderen Kunden wegschnappen. Da muss sich der, dann nicht mehr, kleinste Geländegänger mit dem Stern erst recht ins Zeug legen.

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