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Toyota Prius Plugin : Hybrid sucht Anschluss

06.10.2012 16:39 Uhrvon
Ein Veteran geht neue Wege: Der Toyota Prius ist schon seit Ende 1997 in Japan unterwegs. 2009 wurde auf der IAA die dritte Generation vorgestellt.Bild vergrößern
Ein Veteran geht neue Wege: Der Toyota Prius ist schon seit Ende 1997 in Japan unterwegs. 2009 wurde auf der IAA die dritte Generation vorgestellt. - Foto: Hersteller

Seit kurzem sucht der Toyota Prius Verbindungen. Denn in der neusten Generation des Hybrid-Veteranen lässt sich die Batterie auch über das Stromnetz laden. Sinnvoll oder überflüssig? Wir haben mal genauer hingeschaut.

Wenn sich einer in Sachen Hybrid-Technologie Pionier nennen darf, dann ist das der Toyota Prius. Während andere Hersteller gerade mal in ihren Luxuslimousinen erste Hybride zu exorbitanten Preisen auf den Markt bringen, hat Toyota schon die dritte Generation seines Vorzeige-Zwitters am Start.
Bei all der Erfahrung, mit dem ersten Plug-in-Hybriden betritt jedoch auch Toyota Neuland. Denn bisher gab es für den Prius keine Möglichkeit die Batterie aufzuladen ohne zu fahren. Der Plug-in-Prius kann nun, den Hersteller-Angaben zufolge, bis zu 25 Kilometer lang rein elektrisch bewegt werden. Und wenn die Batterie vor dem Büro leer ist wird über einen normalen Stromanschluss innerhalb von flotten 90 Minuten wieder aufgeladen.

Ordentlicher Nutzwert

Seit diesem Frühjahr ist der Prius auch als Plugin-Hybride zu haben. Die Batterie lässt sich nun 90 Minuten per Stromkabel wieder laden.Bild vergrößern
Seit diesem Frühjahr ist der Prius auch als Plugin-Hybride zu haben. Die Batterie lässt sich nun 90 Minuten per Stromkabel wieder laden. - Foto: Hersteller

Genau wie sein Bruder ohne Kabelanschluss setzt Toyota beim Plug-in-Hybrid auf ein leistungsverzweigtes Zusammenspiel zwischen Verbrennungs- und Elektromotor. Das bedeutet, dass die Kraft je nach Fahrsituation und Ladezustand der Batterie nur von einem oder von beiden Antrieben angefordert wird. Über eine neu entwickelte Lithium-Ionen-Batterie wird der Strom gespeichert. Damit wiegt der Plug-in zwar immer noch 55 Kilogramm mehr als sein kabelloser Bruder. Aber der Akku mit 4,4 Kilowattstunden Kapazität ist deutlich kleiner. So bleibt mit maximal 1543 Litern an Ladevolumen ein ordentlicher Nutzwert.

Anders als beim normalen Prius kann der Fahrer bei der Plug-in-Variante seine Vorzüge über drei Fahrmodi auswählen. Im HV-Betrieb verhält sich das Fahrzeug genauso wie sein Bruder. Die Bordelektronik bestimmt, von welchem Motor wieviel Kraft geordert wird. Im EV-Modus wird dem Elektromotor den Vorzug gegeben. Bis zu einer Geschwindigkeit von 85 km/h ist dann rein elektrisches Fahren möglich.

Zum Sparen geboren

Der Energiefluss im Fahrzeug und das Zusammenspiel zwischen Verbrennungs- und Elektromotor lässt sich im Display in der Mittelkonsole beobachten. Ein netter Zeitvertreib beim Fahren.Bild vergrößern
Der Energiefluss im Fahrzeug und das Zusammenspiel zwischen Verbrennungs- und Elektromotor lässt sich im Display in der Mittelkonsole beobachten. Ein netter Zeitvertreib beim... - Foto: Hersteller

Schließlich steht noch ein EV-City-Modus zur Verfügung. Hier springt, der entsprechende Ladezustand der Batterie vorausgesetzt, der Verbrennungsmotor nur dann ein, wenn das Gaspedal zu 90 Prozent durchgetreten wird. Dieser Fahrmodus ist für den Stop-and-Go-Verkehr in der Stadt oder im Stau gedacht. Alle Fahrmodi lassen sich durch die Taste Eco-Mode noch ökonomischer abstimmen. Dann wird die Gasannahme weiter verringert und sogar die Klimaanlage schaltet in einen Sparmodus.
So ist die Bestimmung der Prius Plug-in-Hybrid über die Technik schon klar definiert. Das Auto will sparen und es kann auch richtig sparsam sein. Für bis zu 1200 Kilometer können die 45 Liter Treibstoff an Bord theoretisch reichen. Im Normzyklus wurde dem Modell gar ein durchschnittlicher Spritkonsum von 2,1 Liter bescheinigt.
Beim Anschaffungspreis hört es allerdings mit dem Sparen auf. Satte 8000 Euro kostet der Prius mit dem Stecker mehr als die konventionelle Variante. Die Materialien im Innenraum und die Geräuschdämmung könnten allerdings für den Preis etwas besser sein. Pioniere sind zwar Entbehrungen gewohnt, aber Hybrid-Fans verzichten dann doch lieber auf Fahrdynamik. Immerhin schafft es der Prius Plug-in-Hybrid in 10,8 Sekunden auf 100 Stundenkilometer und auf 180 km/h Spitze. Nicht schlecht für einen, der zum Sparen geboren wurde.

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