Verkehrssünderkartei in Flensburg : Wie werde ich die Punkte wieder los?

Punkte in Flensburg sind bei vielen Autofahrern gefürchtet. Daran hat sich auch mit dem neuen Punktesystem 2014 nichts geändert. Im Gegenteil: Neuerdings können schon wenige Punkte zu ernsten Konsequenzen führen.

Das Flensburger Punktesystem wurde 2014 umgebaut. Nur noch 8 statt 18 Punkte dürfen Verkehrssünder künftig sammeln. Verstöße werden aber auch nur noch mit einem bis maximal drei Punkten bestraft.
Das Flensburger Punktesystem wurde 2014 umgebaut. Nur noch 8 statt 18 Punkte dürfen Verkehrssünder künftig sammeln. Verstöße...Foto: Carsten Rehder dpa/lno

Seit der Einführung des neuen Punktesystems im Mai 2014 zählt nicht nur die Anzahl der Delikte, sondern auch die Art des Vergehens wird berücksichtigt. Möglichkeiten, Punkte wieder abzubauen, gibt es aber weiterhin: entweder über die automatische Löschung durch Verjährung oder mit der Teilnahme an einem Fahreignungsseminar.

Zum Beispiel wird ein Punkt, den man für das unerlaubte Nutzen des Handys am Steuer bekommen hat, nach zweieinhalb Jahren aus dem Register gelöscht, erklärt der Tüv Nord. Fünf Jahre dauert es, bis zwei Punkte, die man etwa für das Überfahren einer roten Ampel erhalten hat, aus dem System genommen werden. Bei einem Stand von bis zu fünf Punkten gibt es zudem die Möglichkeit, freiwillig an einem Fahreignungsseminar teilzunehmen, das aus einem verkehrspädagogischen und einem verkehrspsychologischen Teil besteht. Mit der Teilnahme an diesem zweiteiligen, kostenpflichtigen Seminar wird ein Punkt im Register abgebaut. Diese Möglichkeit besteht jedoch nur einmal in fünf Jahren.

Sinn und Zweck der Punktereform war eine deutliche „Entrümpelung“ des Punktekatalogs, der seit 2014 in vier Stufen aufgeteilt ist: Vormerkung (1 bis 3 Punkte), Ermahnung (4-5 Punkte), Verwarnung (6-7 Punkte) und Entzug der Fahrerlaubnis (ab 8 Punkten). (dpa)

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

3 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben