VOLVO BRINGT DEN ATEMTEST IN SERIE : Der fährt definitiv nicht mit Alkohol

Mit Promille ans Steuer? Das können Volvo-Fahrer ab kommendem Jahr verhindern – mit dem so genannten Alcoguard. Wer ihn für seinen Wagen als Extra (950 Euro) geordert hat, kann den Motor nicht anlassen, ohne dass der Fahrer pustet. Registriert das handygroße Gerät einen Atemalkoholwert von über 0,5 Promille (in Schweden 0,2 Promille), bleibt der Druck auf den Startknopf zwecklos. Das Cockpit-Display erklärt: „Alcoguard turned off ignition“. Das Testergebnis bleibt eine halbe Stunde lang gespeichert, so dass bei einem Neustart in dieser Frist nicht erneut gemessen werden muss. Als vorrangige Zielgruppe nennt Volvo Firmenkunden, etwa Taxiunternehmen, deren Kunden sich dank Alkoholwächter sicherer fühlen könnten. Auch Flotten der öffentlichen Hand sind als Kunden anvisiert. Der Alcoguard ist mobil und kann in der Jackentasche transportiert werden. Auswechselbare Mundstücke sollen die Hygiene gewährleisten. Jährlich will Volvo 2000 Einheiten absetzen, vor allem in Schweden. Das laut Hersteller weltweit erste System zur Senkung der Zahl alkoholbedingter Unfälle ist ab Frühjahr für die Modelle V70, XC70 und S80 sowie später im Jahr auch beim S40, C30 und C70 verfügbar. Laut Volvo kann der Suff-Wächter zwar auch ausgetrickst werden, dazu sei aber einiger Aufwand nötig. srw

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

Mehrfahrgelegenheit –
ein Projekt von MEHR BERLIN

0 Kommentare

Neuester Kommentar