• VOM START 1955 BIS ZUR EINSTELLUNG 1975: DIE GESCHICHTE EINER LEGENDE: Woher wir das Kürzel am Heck kennen

VOM START 1955 BIS ZUR EINSTELLUNG 1975: DIE GESCHICHTE EINER LEGENDE : Woher wir das Kürzel am Heck kennen

Als Citroen1955 auf dem Pariser Salon den legendären DS 19 enthüllte, staunte nicht nur die automobile Fachwelt. Der französische Kulturphilosoph Roland Barthes verglich in einem Essay zur Premiere dessen Wirkung mit den großen gotischen Kathedralen und sah „alle Wesenszüge eines jener Objekte, die aus einer anderen Welt herabgestiegen ist“. Doch so überwältigend die

Publikumsresonanz auf „la déesse“ (die Göttin), so bescheiden waren auf Grund des hohen Preises die Verkäufe. Deshalb brachte Citroen eine Jahr später eine abgemagerte Variante ID 19 in schwarzer Einheitsfarbe, die auf Servolenkung und –bremsen, Kupplungsautomatik und einige Chromteile verzichtete. Auf der ID-Basis folgte 1959 eine Kombi-Variante, die oft als Gewerbe-Transportmittel und als Krankenwagen eingesetzt wurde. Die DS-Reihe wurde 1960 um eine Cabrio-Version ergänzt und entwickelt sich mit immer luxuriöserer Ausstattung zu dem französischen Oberklassewagen und Staatskarosse von Präsident Charles de Gaulle. 1968 dann die 2. Generation mit neuer Front, dünneren Stoßstangen, längerer Motorhaube. Die Rundscheinwerfer wurden unter Glasscheiben in die Kotflügel integriert. Das erste Kurvenlicht entstand, indem die Frontscheinwerfer mechanisch dem Lenkradeinschlag folgten. Die letzte DS rollte am 24. April 1975 vom Band. Insgesamt wurden in 20 Jahren 1 330 755 Fahrzeuge gebaut. fw

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