Warndreieck und Verbandskasten : Ein Drittel fährt ohne

Sie dienen der eigenen Sicherheit und der anderer: Das Warndreieck und der Verbandskasten sind aus gutem Grund Vorschrift. Das scheinen allerdings viele Autofahrer vergessen zu haben.

Bei einer Panne ein wichtiges Hilfsmittel zur eigenen Sicherheit: Warndreieck und Verbandskasten sollten immer dabei sein.
Bei einer Panne ein wichtiges Hilfsmittel zur eigenen Sicherheit: Warndreieck und Verbandskasten sollten immer dabei sein.Foto: dpa

Pflicht und Wirklichkeit klaffen hier oft auseinander: Ein Warndreieck, in jedem Fahrzeug vorgeschrieben, haben nur gut zwei Drittel der Autofahrer in Deutschland (69 Prozent) immer an Bord. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Dienstleistungs-GmbH des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV DL). Gestellt wurde die offene Frage: "Was führen Sie für den Fall eines Unfalls im Auto immer mit sich?"

Etwas besser ist der Schnitt beim Verbandskasten, den immerhin über vier Fünftel (84 Prozent) der Befragten im Auto nach eigenen Angaben stets mit sich führen. Einen Effekt scheinen verpflichtende Vorschriften aber doch zu haben: Warnwesten, in Deutschland in Pkw lediglich empfohlen, hat die Hälfte (50 Prozent) dabei.

Als Indiz dafür, wie wichtig Notrufsäulen an Autobahnen im Handyzeitalter immer noch sind, wertet die GDV DL ein anderes Ergebnis der Umfrage: Lediglich etwas über ein Drittel (36 Prozent) antwortete, das Mobiltelefon ständig bei sich zu tragen.

Die Umfrage führte das Meinungsforschungsinstitut Ipsos im April 2012 unter 970 Autofahrern durch.

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