Auto : Was die anderen in Las Vegas zeigen

Die C-Klasse im virtuellen Rundgang, BMW kommt auf die Uhr und Kia vernetzt sich ebenfalls.

Lässt die Hüllen fallen. Der neue BMW i3 ist der Star bei BMW auf der CES. Das Elektroauto findet die Parklücken und kann bereits weitgehend selbstständig einparken. Foto: promo
Lässt die Hüllen fallen. Der neue BMW i3 ist der Star bei BMW auf der CES. Das Elektroauto findet die Parklücken und kann bereits...Foto: picture alliance / dpa

Welche Bedeutung die CES mittlerweile für die Automobilindustrie erreicht hat, zeigt die breite Präsenz der Hersteller. So bietet Mercedes den Besuchern der Messe eine virtuelle Reise durch die neue C-Klasse rund eine Woche vor der eigentlichen Weltpremiere auf der Detroit Motor Show. Eine "Augmented Reality App" erlaubt einen Blick auf und in das neue Modell der Stuttgarter. Real vor Ort sind eine E-Klasse und eine S-Klasse auf dem Stand in der North Hall zu sehen, die bereits mit zahlreichen Assistenten für ein teilautonomes Fahren ausgerüstet sind. Dazu gehören eine Stereokamera und zahlreiche Radarsensoren, die in einem Technologiepaket verschnürt sind. Zudem öffnen die Stuttgarter ihre Modelle für externe Technologien wie beispielsweise Google+, das ab Frühjahr an Bord ist. Auch Smartwatches oder die Datenbrille "Google Glass" lassen sich verbinden. Damit soll das Auto die Stimmung und Vorlieben der Insassen erkennen können. Durch die Vernetzung lässt sich aber auch zu Hause die Heizung regulieren oder die Beleuchtung aktivieren. Bei BMW dreht sich vieles um den neuen i3, der seit letztem Herbst auf dem Markt ist. Auch wird mit der Smartwatch Samsung Galaxy Gear verknüpft und liefert so Ladezustand der Batterie und andere Informationen ans Handgelenk des Besitzers. Umgekehrt kann über die Uhr per Spracheingabe ein Navigationsziel festgelegt oder die Klimaanlage geregelt werden. Und in München wird ebenfalls fleißig am autonom fahrenden Auto geforscht. BMW kündigt das erste automatisiert fahrende Serienmodell für 2020 an. Kia ist dieses Jahr erstmals mit großem Auftritt in Las Vegas zu sehen. Auch bei den Koreanern ist Vernetzung das große Thema. Zwei Demonstrations-Cockpits zeigen, wie sich ein Kia künftig lenken lassen könnte. Beide haben ein 18 Zoll großes Headup-Display und ein 12,3 Zoll großes Display im Cockpit. Dort werden in 3D-Darstellung Informationen zur Verkehrslage oder dem Fahrzeug und seiner Umgebung dargestellt. Durch Eye-Tracking folgt das Headup-Display sogar dem Blick des Fahrers. Und nebenbei lässt sich das Smartphone per Induktion aufladen. Letzteres dürfte dann wirklich Pause haben. Wer will denn da noch auf sein Handy schauen? mam

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

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