WAS ER LEISTET, WAS ER KOSTET : Sparsamer Diesel, knausrige Basis

MOTOREN

Der Civic Tourer wird ab 1. Februar und in nur zwei Motorversionen angeboten. Der 1,8-Liter-Benziner mit 142 PS läuft ruhig, ist ausreichend kräftig und gibt sich real mit etwa sieben Liter Super zufrieden (Liste: 6,2 Liter/146g CO2). Subjektiv noch besser tut’s der 1,6-Liter-Turbodiesel, dessen 120 PS sich stark anfühlen und der bei zivilisierter Fahrweise jenseits der städtischen Stoßzeit real unter fünf Liter pro 100 Kilometer verbraucht (Liste: 3,8 Liter/99g CO2). Dabei beschleunigt der Benziner laut Datenblatt eine Sekunde schneller auf Tempo 100 und schafft das höhere Spitzentempo. Eine Start-Stopp-Automatik ist in Verbindung mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe immer an Bord. Eine Fünfgang-Automatik gibt es nur für den Benziner.

AUSSTATTUNG

Eine Besonderheit ist neben dem riesigen mehrteiligen Kofferraum die dreistufige Dämpferregelung nur fürs Heck. So kann je nach Beladung die Härte des Fahrwerks per Tastendruck reguliert werden.

Bemerkenswert ist auch das Sicherheitspaket mit Querverkehrssensor, Toter-Winkel- und Spurhalte-Assistent, Verkehrszeichenerkennung und Frontkollisionswarner (zusammen 950 Euro). Nur für die Topversion gibt es alternativ eine Weiterentwicklung, die im Kolonnenverkehr mitschwimmt und bremst (1990 Euro). Empfehlenswert sind auch Rückfahrkamera und Einparkhilfe (790 Euro, je nach Version). Ein schlüsselloses Zugangssystem mit Starttaste hat nur die Topversion serienmäßig (sonst nicht erhältlich), in der auch Xenonlicht an Bord ist.

PREISE

Die einfachste von fünf Ausstattungsvarianten gibt’s für 21 550 Euro (nur als Diesel), aber dafür bekommt man weder Klimaanlage noch Heckwischer oder Sicherheitssysteme. Auch andere Extras sind nur in höheren Versionen zu haben. Das obere Ende ist ohne Extras bei 30 075 Euro erreicht, wobei der Diesel je 1300 Euro mehr kostet als der Benziner. obs

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

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