Wie E-Flex funktioniert : Schweden tankt schon an der Steckdose

DAS HERZSTÜCK

Rückgrat von E-Flex ist die Batterie, ein Lithium-Ionen-Akku. Er ist heute schon in Laptops und Handys verbreitet. Sie soll zehn Jahre halten und Strecken bis 60 km ermöglichen. Für viele reicht das im Alltag – erst recht, wenn am Arbeitsplatz, im Restaurant oder im Einkaufszentrum eine Steckdose zur Verfügung steht. Die Investitionen hierfür sind gering, auch die Zapfstelle in der Garage oder an Parkplätzen bereitet keine großen Probleme. In Skandinavien ist sie heute bereits an vielen Parkplätzen vorhanden (für die wegen der Minusgrade erforderliche Kühlwasserheizung). Kapazitäten für Millionen solcher Elektrofahrzeuge gibt es – die Stromversorger wären froh, Abnehmer für ihren sonst nicht benötigten Nachtstrom zu finden.

DER HILFSMOTOR

E-Flex ist keine neue Hybrididee, sondern ein Elektroauto mit Hilfsmotor. Dieser heißt bei General Motors „Range Extender“, also „Reichweitenverlängerer“ und ist im Prototyp ein 1,0-l-Dreizylinder. Anders als in gängigen Hybridmodellen treibt er nicht die Räder, sondern nur einen Generator an. Er läuft nur, wenn dem Akku der Saft ausgeht – und dann im sogenannten Bestpunkt mit konstanter Last und konstanter Drehzahl, mit hohem Wirkungsgrad und geringen Emissionen. Strom, den nicht der Antriebsmotor benötigt, geht in die Batterie. Wenn diese genügend geladen ist, schaltet sich der Motor wieder ab. Strom erzeugt wird auch beim Bremsen – sogenannte Rekuperation ist auch bei Hybridmodellen üblich.wolt

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