Wilder Mazda : So kennt man ihn gar nicht, den MX-5

Auf der AMI in Leipzig zeigt Mazda eine besonders wilde Ausgabe des Roadster-Klassikers MX-5.

Flotter Japaner: Ob der Prototyp Yusho wirklich zu haben sein wird, ist noch nicht sicher. Begehrenswert ist der aufgepeppte Mazda MX-5 allemal. Foto: Hersteller
Flotter Japaner: Ob der Prototyp Yusho wirklich zu haben sein wird, ist noch nicht sicher. Begehrenswert ist der aufgepeppte Mazda...Foto: Hersteller

Reden wir nicht drumherum: Mazda sollte nicht lange fackeln und dieses Sondermodell bauen. Weil der MX-5 mal mehr Schmackes verdient hat. Und weil der Prototyp Yusho unterwegs genau den Spaß macht, die seine Optik verspricht.

Ein mattweißes Folienkleid haben die Designer ihm verpasst; schöne, grau lackierte Alus, ein Wildleder-Lenkrad und Recaros, die erahnen lassen, wieviel Halt unterwegs vonnöten sein ist. Fürwahr – der 240 PS starke Kompressor unter der Haube macht akustisch und leistungsmäßig was her. Ein Drehwunder. So feurig, so bissig hat man den ansonsten vergleichsweise brav motorisierten Klassiker noch nicht erlebt. Die 80 zusätzlichen PS des Tuning-Kits kommt vom amerikanischen Spezialisten "Flyin’ Miata", der die Sache derart sauber verbaut, dass man meint, die Entwicklung stamme vom Werk.

Doch gemach: Yusho wird es bestenfalls als Kleinserie geben, die dem Kunden eine Investition an zwei Stellen abverlangt: Die optische Ausstattung samt Bilstein-Stoßdämpfer würde Mazda liefern, das Motor-Set ein Händler, der in den Startlöchern steht. Ob Mazda ernst macht, entscheidet sich vielleicht nach der AMI, die dieses Wochenende in Leipzig beginnt. Hier lotet man aus, wie das Publikum auf Yusho reagiert.

Einstweilen feiert Mazda sein Jubiläum in Deutschland mit der „Edition 40 Jahre“. Die verspricht einen Preisvorteil von 2400 Euro und wird für die Modelle Mazda 2, Mazda 5 und Mazda 6 angeboten. Herausragende Merkmale: Sonderlackierung in dunkelgraumetallic, spezielle Alus und Tom-Tom-Farb-Navi mit SD-Karten-Einschub serienmäßig. (eric)

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