Auto : Wohin die (Cabrio-) Reise geht Alle auf einen Blick:

Die Neuheiten der Saison

Der Peugeot 308 CC ist wieder ein Viersitzer mit Klappdach – und allen Vor- und Nachteilen dieses Konzepts (nicht nur bei Peugeot). Geschlossen ist er ein Coupé, unempfindlich gegen Wind, Wetter und Langfinger, mit brauchbaren Sitzen in der zweiten Reihe und zumindest geschlossen mit einem großen Kofferraum (403 Liter). Defizite sind nach wie vor der dicke Hintern bei geschlossenem Dach, das stark schrumpfende Gepäckabteil offen (226 Liter) und vor allem die bis über die Köpfe reichende Windschutzscheibe. Sie verhindert authentisches Cabrio-Feeling mit brausendem Fahrtwind. Viele freilich fürchten um Teint und Toupet und wollen ihn gar nicht. Sie klappen das Windschott hoch, der Fahrtwind erstirbt zum Säuseln. Den 308 CC gibt’s seit April ab 25800 Euro (1,6-l-Motor, 120 PS/88 kW).

Dasselbe Thema wie der 308 CC verfolgt das ebenfalls brandneue A5-Cabriolet von Audi (Bericht auf Seite M3). Es tritt die Nachfolge des offenen A4 an – mit vier Sitzen und flach fast wie ein Porsche. Klein und rund kommt der Fiat 500 C, die neue Cabrio-Limousine. Sie startet im Juli gerade rechtzeitig zur Saison. Ihr sich (auf Knopfdruck) weit hinten ablegendes Dach wird etwa 2500 Euro Aufpreis kosten, womit das neue Fiat-Spaßmobil ab rund 13 500 Euro der preiswerteste Offenheimer überhaupt sein wird. Richtiges Cabrio-Feeling freilich vermittelt der Italiener nicht.

Dieses vermittelt satt der neue Z4 von BMW (Bericht links). Er blieb seinem zweisitzigen Konzept treu, auch seinem knappen Gepäckraum (180/310 Liter). Er wird jetzt aber in Regensburg gebaut, nicht mehr in den USA. Das Anfang Juli startende IS-250-Cabrio der Toyota- Nobelmarke Lexus versteht sich vor allem als Alternative zum 3er-Cabrio aus München: wie bei diesem vier Sitze unter einem dreiteiligen Aluminium-Klappdach, 2,5-l-Sechszylindermotor (208 PS/153 kW), Preise ab etwa 40 000 Euro (mehr auf Seite M2).

Das übrige Angebot unterscheidet sich nur in Details von der letzten Saison. Den kleinen Klappern von Nissan, Mitsubishi, Daihatsu oder Opel steht nach wie vor ihre gewöhnungsbedürftige Form entgegen, am populärsten ist weiterhin der Peugeot 207 CC. Auch die Viersitzer etwa von Ford, Opel, Volvo sind nicht die großen Renner. Die Käufer mögen hier eher die klassische Stoffmütze, wie sie Nobel-Hersteller von Audi über Porsche bis Jaguar und Aston Martin bevorzugen. Aber auch hier ist die Partie offen: Mercedes-Benz, Lexus, Cadillac etwa klappen auch hier. Der SLK wird bereits in zweiter Generation so gebaut, er hat dem Metall-Klappdach zusammen mit dem Peugeot 206 CC zur heutigen Popularität verholfen.

Und einige Hersteller können sich selbst nicht entscheiden: Mazda bietet seinen (jüngst aufgefrischten) MX5 sowohl mit Stoffverdeck wie mit Klappdach an, Chrysler gleichermaßen sein großes Sebring-Cabrio. wolt

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

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