Wohnmobilkauf kann teuer werden : Die Listenpreise können täuschen

Listenpreise? Beim Kauf von Reisemobilen sind günstige Angebote oft nur eine Täuschung: Nebenkosten treiben die Preise in die Höhe - oft mit einer fragwürdigen Methode.

Vorsicht geboten: Nicht nur das Wohnmobil selbst, auch das Kleingedruckte im Kaufvertrag sollte überprüft werden. Foto: dpa
Vorsicht geboten: Nicht nur das Wohnmobil selbst, auch das Kleingedruckte im Kaufvertrag sollte überprüft werden.Foto: dpa

Beim Kauf eines nagelneuen Reisemobils sollten sich Verbraucher nicht durch günstige Listenpreisen blenden lassen. Gerade bei Modellen im mittleren und unteren Preissegment würden oft Nebenkosten von mehreren Hundert bis hin zu 2000 Euro auf den Fahrzeugpreis aufgeschlagen, berichtet der Auto Club Europa (ACE) in seiner Mitgliederzeitschrift „ACE Lenkrad“ (Ausgabe 10/14).

Übliche Positionen für die Extrakosten seien Zulassungspapiere, TÜV-Abnahme und die sogenannte Vorfracht. Letztere sei besonders fragwürdig: Damit werde dem Kunden die Lieferung des Reisemobil-Fahrgestells zum Hersteller in Rechnung gestellt. Der ACE rät, bei der Suche nach dem passenden Fahrzeug auf Nebenkosten im Kleingedruckten zu achten und gegebenenfalls vor Vertragsabschluss mit dem Händler darüber zu verhandeln. (dpa)

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