Zuschüsse : 330 Euro – wer filtert, bekommt Hilfe

Bei der Neuauflage seines Rußpartikelfilter-Förderprogramms aus dem Vorjahr berücksichtigt der Bund nun auch Handwerker und Gewerbetreibende. Sie können als Halter von Kleintransportern und leichten Nutzfahrzeugen nun ebenfalls den Zuschuss von 330 Euro in Anspruch nehmen, wenn sie ihr Fahrzeug nachrüsten.

Diese Ausweitung der Förderung ist seit Mitte Mai 2010 in Kraft.

Anträge können genau wie beim Pkw ab sofort gestellt werden. Allerdings gilt die Förderung bei Nutzfahrzeugen nur für Systeme, die zwischen dem 3. Mai und dem 31. Dezember 2010 verbaut werden. Der Stichtag ist der 17. Dezember 2009, vor dem das Nutzfahrzeug erstmals zugelassen sein muss. Weitere Informationen über Partikelfiltersysteme für Pkw, Transporter, Reisemobile und schwere Lkw gibt es unter anderem beim Abgasspezialisten HJS. Details zu Fördermöglichkeiten der verschiedenen Partikelfiltersystemen sowie Fördervoraussetzungen gibt’s bei der Hotline des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) unter 030-346465480. Den Antrag zur Barprämie stellt man online unter www.bafa.de (Infos unter dem Menüpunkt Wirtschaftsförderung, dann „Partikelminderungssysteme“ anklicken).

Das Förderprogramm bringt Betrieben und Anwohnern eine Reihe von Vorteilen. Mit einem Dieselpartikel-Filter ist man bei Kunden- und Lieferfahrten in allen deutschen Städten mit der grünen Plakette uneingeschränkt mobil. Zusätzlich wird der Wiederverkaufswert des Fahrzeugs gesteigert. Um die Feinstaubbelastung zu senken und die Luftqualität zu verbessern, setzen mittlerweile mehr als vierzig Städte auf Fahrbeschränkungen für Diesel ohne Abgasminderungssystem. Darunter sind viele Wirtschaftsstandorte wie Berlin, Stuttgart, München, Köln, das Ruhrgebiet oder Düsseldorf, in denen Handwerker und Transporteure mit ihren Fahrzeugen besonders stark vertreten sind. st

Die Mehrfahrgelegenheit - Carsharing in Berlin


Carsharing gilt als Verkehrskonzept der Zukunft, in Berlin wächst das Angebot rasant. Die einen macht die neue Ich-Mobilität glücklich, andere reich, manche wütend. Begegnungen mit Pionieren und Kritikern - und eine Datenanalyse mit vielen interaktiven Grafiken.

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