MOTORRADKLUBS : In Hamburg sind die Hells Angels verboten

DIE GRÖSSTEN KLUBS



Die vier größten Motorradklubs (MCs) sind Hells Angels (in Deutschland 1973 gegründet), Gremium (1972), Bandidos (1999) und Outlaws (2001). Alle agieren bundesweit. Bones MC, der ehemals mächtigste Motorradklub in Deutschland, trat 1999 zu den Hells Angels über. Deren Hamburger Gliederung wurde 1983 als kriminelle Vereinigung verboten, die Düsseldorfer Gruppe aus dem gleichen Grund 2001.

DIE STRUKTUR

Die MCs untergliedern sich in regionale Gruppen, sogenannte „Chapter“ oder (bei den Hells Angels) „Charter“. Ein Chapter hat etwa 10 bis 20 Mitglieder. Die großen MCs werden von „Support Clubs“ unterstützt. Das sind untergeordnete Gruppierungen oder auch eigenständige MCs, die mit den Großklubs sympathisieren.



DIE SYMBOLE

MCs verwenden ein „Colour“ – das Wappen des Clubs. In der Regel besteht es aus dem Namen, dem Ort und einem Bild. Dazu kommen die Buchstaben MC. Viele Klubs verwenden zusätzlich einen Zahlencode als Symbol. Die Hells Angels beispielsweise tragen die 81. Die 8 steht dabei für das H und die 1 für das A – als achter und erster Buchstabe im Alphabet. Gremium verwendet die 7 für das G als siebtem Buchstaben im Alphabet und für die sieben Buchstaben, aus denen der Name besteht.

BERLINER GRUPPEN

Neben den Chaptern der bundesweit agierenden MCs gibt es in Berlin und Umgebung auch die Rolling Wheels Berlin und Born to be Wild Berlin (beide in den 70ern gegründet). Des Weiteren agieren in Berlin diverse Support Clubs, wie beispielsweise die Chicanos – verbündet mit den Berliner Bandidos. sogu

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