Der Tagesspiegel : NACHRICHTEN

Wowereit verurteilt neuen Anschlag auf Homosexuellen-Denkmal

Tiergarten - Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat den zweiten Anschlag auf das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen verurteilt. Bei der Beschädigung des Mahnmals „handelt sich um einen Akt der Intoleranz“, erklärte Wowereit. Er kündigte an, am Freitag auf einer Protestkundgebung des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) ein Grußwort zu sprechen. Das Denkmal im Tiergarten wurde im August das erste Mal beschädigt. Dienstagnacht warfen Unbekannte erneut die Glasscheibe ein, hinter der ein Video mit zwei sich küssenden Männern zu sehen ist. Der grüne Bundestagspolitiker Volker Beck erklärte, der erneute Anschlag zeige, „wie präsent Homophobie in Deutschland noch ist“. Es dürfe keine Toleranz für Gewalt und Hass gegen Minderheiten geben. AFP

Entscheidung zu Knuts Verbleib

fällt im kommenden Jahr

Tiergarten - Der Tierpark Neumünster will seine Entscheidung zum Verbleib des Eisbären Knut erst im kommenden Jahr treffen. Wie Zoochef Peter Drüwa sagt, könne das Tier vorerst im Zoo bleiben. Der europäische Eisbären-Zuchtkoordinator Janosh Santho vom Amsterdamer Artis-Zoo wird Neumünster beraten. Unterdessen teilte Lora LaMarca, Pressesprecherin des Zoos in San Francisco, dem Tagesspiegel mit, dass ihre Einrichtung, anders als in Deutschland gemeldet, Knut gar nicht haben will. „Wir habe drei verhältnismäßig alte Eisbärenweibchen, da wäre Knut fehlplatziert.“ kög

Über tausend Wellensittiche

aus Spandauer Wohnung befreit

Spandau - Rund 1500 Wellensittiche sind Dienstag in einer Wohnung in der Frobenstraße vom Veterinäramt beschlagnahmt und dem Tierschutzverein übergeben worden. Weil der Platz im Tierheim in Wartenberg nicht ausreicht, wurde knapp die Hälfte in anderen Tierheimen und beim Verein der Wellensittichfreunde untergebracht. Ein 60-Jähriger hatte die Vögel in seiner Zwei-Zimmer-Wohnung beherbergt. „Das ist leider kein Einzelfall“, sagte der Berliner Tierschutzvereins-Chef Wolfgang Apel. „Die Zahl der so genannten Tiersammler hat drastisch zugenommen.“ Allein in der letzten Woche mussten in Berlin 160 weitere Tiere, neben Hunden und Katzen auch Ziegen und Äffchen, aus katastrophalen Verhältnissen befreit werden. Es werden dringend Menschen gesucht, die die Tiere aufnehmen. du-

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