Der Tagesspiegel : NACHRICHTEN

„Medizinstudienplatz auch  mit Abiturnote 2,5 möglich“

In der Debatte um die Auswahl von Medizinstudierenden weist der Medizinische Fakultätentag darauf hin, dass bereits jetzt viele Universitäten mehr als nur die Abiturnote berücksichtigen. So würden Auswahlgespräche, Eignungstests und die stärkere Gewichtung bestimmter Schulfächer als Auswahlkriterien neben dem Abiturschnitt genutzt. So hätten auch „geeignete Bewerber eine Chance, die die Durchschnittsnoten bis 2,5 erreichen“, heißt es in einer Mitteilung des Fakultätentages. Bei 60 Prozent der Studienplätze können die Unis in der Medizin inzwischen eigene Kriterien anwenden, allerdings ist gesetzlich vorgeschrieben, dass die Abiturnote auch bei der Kombination mehrerer Kriterien eine maßgebliche Rolle spielen muss. Der Fakultätentag betonte, mehrere Untersuchungen hätten gezeigt, „dass gute Abiturienten den staatlichen Prüfungsanforderungen besser gewachsen sind“. „Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass schlechtere Durchschnittsnoten zu besseren Ärztinnen und Ärzten führen“, teilte Fakultätentagspräsident Dieter Bitter-Suermann mit. tiw

Bilder hemmen Nikotinsucht

Bilder von ausgedrückten Zigaretten verringern bei Rauchern die Lust auf den nächsten Zug. Das Suchtzentrum im Gehirn wird gehemmt, wie Forscher der Uni Würzburg herausgefunden haben. Die durch die Bilder im Gehirn verursachten Reaktionen wurden mit einem Magnetresonanztomografen erfasst.    Dass Fotos von einer frisch angezündeten Zigarette bei Rauchern die Lust auf Nikotin wecken, war bereits bekannt. Das Belohnungszentrum im Gehirn wird aktiviert. Doch dass Bilder auch das Verlangen verringern können, sei neu. dpa

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