Der Tagesspiegel : NACHRICHTEN

Frauen sollten bei Wahl

der Ausbildung Gehalt bedenken

In typischen Frauenberufen verdienen die Angestellten in der Regel weniger als in Männerberufen. Besonders schlecht bezahlt seien soziale Berufe wie Krankenschwester, Hebamme oder Kindergärtnerin, sagt Simone Denzler, Sprecherin des Berufsnetzwerkes Business and Professional Women. Der Grund dafür sei, dass die für diese Arbeiten erforderlichen Qualifikationen und Belastungen als geringer eingestuft würden als andere, erklärt Astrid Ziegler von der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf. In vielen Betrieben würden körperliche Arbeiten, die typisch für Männerberufe sind, höher bewertet als soziale oder psychische Belastungen. Als Faustregel sollten Frauen bei der Wahl ihrer Ausbildung bedenken, dass die Gehälter in der Wirtschaft und Industrie deutlich höher sind als im sozialen und Dienstleistungsbereich. dpa

Akademiker wechseln oft

zwischen West und Ost

Akademiker wechseln häufig von West- nach Ostdeutschland. So sind zwischen 2000 und 2006 rund 29 000 Arbeitskräfte mit einem Hochschulabschluss von West nach Ost umgezogen, ergab eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Die umgekehrte Richtung ist aber immer noch deutlich häufiger: So zogen fast 38 000 Akademiker vom Osten in den Westen. Bei den Geringqualifizierten sieht das Bild deutlich anders aus: So sind im gleichen Zeitraum nicht einmal 8000 Erwerbstätige ohne abgeschlossene Berufsausbildung von West- nach Ostdeutschland gewechselt, aber fast 18 000 von Ost nach West. dpa

Feuerwehrleuten wird höchstes Vertrauen entgegengebracht

Feuerwehrleute haben bei den Deutschen das größte Vertrauen. Nach einer Studie zu einzelnen Berufen genießen sie bei 93 Prozent hohes Ansehen. Es folgen Piloten (91 Prozent), Krankenschwestern (90), Apotheker (86) und Ärzte (84). Priester und Taxifahrer liegen mit einem Wert von 52 Prozent auf Platz zehn. Das ergab eine vom Magazin „Reader''s Digest“ in Stuttgart veröffentlichte repräsentative Studie. Laut „European Trusted Brands 2009“ stehen in allen untersuchten 16 Ländern Feuerwehrleute an der Spitze oder haben es unter die ersten Drei geschafft. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben