Der Tagesspiegel : NACHRICHTEN

Bund finanziert deutsche Historiker in Moskau

Das Deutsche Historische Institut Moskau wird künftig vom Bundesforschungsministerium gefördert. 2005 wurde das Institut mit einer Anschubfinanzierung von fünf Millionen Euro von der „Zeit“-Stiftung und der Krupp-Stiftung gegründet. Nun hat das BMBF es in die institutionelle Förderung der Stiftung Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland aufgenommen, die zehn weitere Institute unterhält, darunter in Paris, Rom, Warschau und Istanbul. Das BMBF finanziert die Institute jährlich mit rund 30 Millionen Euro. -ry

Drei DFG-Zentren werden weiter gefördert

Die drei ersten DFG-Forschungszentren werden nach einer zweiten Förderperiode weitere vier Jahre gefördert. Dies beschloss jetzt der Hauptausschuss der DFG auf seiner Sitzung in Bonn. Damit können die 2001 eingerichteten Forschungszentren „Der Ozean im Erdsystem“ in Bremen, „Funktionelle Nanostrukturen“ in Karlsruhe und „Experimentelle Biomedizin“ in Würzburg ihre Arbeit bis Mitte 2013 fortführen. Jedes der drei Zentren erhält dafür insgesamt gut 25 Millionen Euro. Insgesamt fördert die DFG sechs Zentren, darunter das „Matheon“ in Berlin. Tsp

Neuartiger Beton kann Risse selbst verschließen

Ein paar Regentage genügen, um Risse in einem neuartigen Beton wieder zu schließen, danach ist das Material genauso belastbar wie zuvor, berichten Forscher von der Universität Michigan. Das Geheimnis der Selbstheilung: Der Beton ist biegsam. Dadurch entstehen bei Belastung statt fataler Brüche nur feine Risse, die sich mit Hilfe von Wasser und Kohlendioxid aus der Umgebungsluft wieder schließen, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt „Cement and Concrete Research“. Demnach ließe sich mit dem Material etwa in Erdbebenregionen stabiler bauen. Auch andernorts könnte es beim Häuser-, Brücken- und Straßenbau Reparatur- und Erneuerungskosten sparen helfen. wsa

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