Der Tagesspiegel : NACHRICHTEN

Blaue Zwiebelblumen

nicht vor dunkle Gehölze pflanzen

Vor immergrünen Gehölzen mit dunklen Nadeln oder Blättern leuchten die farbenfrohen Blüten der Frühjahrsblüher besonders intensiv. Wenn jetzt die Zwiebeln in die Erde kommen, sollten Gartenbesitzer die Farbwahl genau bedenken. Zwiebelblumen mit dunklen Blüten, zum Beispiel in Weinrot oder Blau, sollte man nicht vor dunkle Gehölze pflanzen, rät das Internationale Blumenzwiebel-Centrum. Denn diese Farben heben sich von dem dunklen Hintergrund kaum ab. Licht ins Dunkle bringen dagegen weiße, gelbe und orangefarbene Blüten. Auch Pastelltöne eignen sich. Eine große Auswahl frischer, leuchtender Farbtöne bieten Narzissen, Hyazinthen und Tulpen. ddp

Vor dem Winter Laub vom Hausdach und Leitungen leeren

Hausbesitzer sollten das Dach vor dem Winter auf Schäden hin untersuchen und die Dachrinnen von Laub befreien. Außerdem empfiehlt es sich, spezielle Gitter anzubringen, damit gar nicht erst Blätter in die Rinnen fallen, rät der Eigentümer-Verband Haus & Grund in Berlin. Wer das Dach nicht kontrolliert, geht das Risiko ein, dass Ziegel durch Stürme verschoben werden und durch die Öffnungen Wasser ins Haus eindringt. Auch Außen-Wasseranschlüsse gilt es zu leeren, um Frostschäden zu vermeiden. Dichtungen von Fenstern und Türen gehören eventuell eingefettet, damit sie nicht porös werden und weiterhin wasser- und winddicht schließen. dpa

Herbstpflanzen sollten

in große Kästen gepflanzt werden

Blumenkästen für Herbstpflanzen sollten breit und tief sein. Je größer der Kasten, desto besser sind die Wurzeln gegen Frost geschützt, erläutert die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Dünger ist über den Winter unnötig: Die Pflanzen verbrauchen nur wenige Nährstoffe, so dass der Vorrat in frischer Blumenerde ausreicht. Im Gegensatz zum Sommer kann enger gepflanzt werden, da es im Winter kaum Zuwachs gibt. Solange es nicht friert, muss gegossen werden, damit die Pflanzen nicht vertrocknen. Bis zu den ersten strengen Frösten blühen Chrysanthemen und Alpenveilchen üppig. Auch kleinwüchsige Koniferen und Ministräucher wie Topfmyrte, Strauchveronika, Stauden, Farne und Efeu eignen sich für die Herbstbepflanzung und sind meist winterhart. Wer jetzt schon für das nächste Frühjahr vorsorgen will, sollte Zwiebeln wie niedrige Tulpen, Narzissen, Anemonen, Krokusse oder Schneeglöckchen in die Kästen stecken. dpa

Hortensienblüten konservieren:

In Glycerin stellen oder trocknen

Die abgeschnittenen Hortensien werden in eine Vase mit nur einer Handbreit Wasser gestellt. Mit dem Sinken des Wasserstandes beginnen die Hortensien zu trocknen – und zwar ohne zu schrumpeln. Die Blüten fühlen sich wie Pergament an und wirken leicht zerknittert. Allerdings verlieren sie so auch viel von ihrer Farbe. Eine weitere Methode ist die Konservierung mit Glycerinwasser. Dazu muss man eine Lösung aus zwei Teilen Wasser und einem Teil Glycerin herstellen. In dieses Gemisch werden die Hortensien gestellt. Der Trick basiert darauf, dass die Hortensie das Glycerinwasser aufnimmt, es bis in die Blüten transportiert und dort in den Zellen einlagert. Das Wasser verdunstet in wenigen Tagen, das Glycerin bleibt aber in der Blüte erhalten und konserviert sie. ddp

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