NBA : Mavericks: Heimsieg trotz krankem Nowitzki

Die Dallas Mavericks bleiben dank eines 99:94-Siegs gegen die New York Knicks auf dem fünften Rang der Western Conference. Der deutsche Nationalspieler Dirk Nowitzki trug ganze zehn Zähler zu dem Ergebnis bei.

Mavericks
Schritt zu spät. Nowitzki und Gegenspieler Chris Duhon. -Foto: dpa

DallasTrotz eines schwachen Auftritts ihres kranken Kapitäns Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA den fünften Heimsieg in Serie gefeiert. Obwohl sich der durch eine Erkältung geschwächte deutsche Nationalspieler am Donnerstag weit unter Normalform präsentierte, kamen die Texaner zu einem 99:94 gegen die New York Knicks und verbuchten damit den 22. Erfolg im 35. Saisonspiel. Dank des Sieges behaupteten die Mavericks den fünften Platz in der Western Conference.

Nowitzki, derzeit viertbester Schütze in der NBA, kam vor 19.779 Zuschauern im American Airlines Center lediglich auf zehn Punkte und blieb damit nur um zwei Zähler über seinem Saison-Minusrekord. "Er hat mit Fieber gespielt", entschuldigte Dallas-Coach Rick Carlisle die dürftige Leistung seines Stars. Der 2,13 Meter große Würzburger wollte dies allerdings nicht als alleinigen Grund anführen und räumte eigene Fehler ein. "Es stimmt, ich habe eine Erkältung. Aber in der entscheidenden Phase bin ich einfach nicht in meinen Wurf-Rhythmus gekommen", sagte Nowitzki.

Festplatte löschen und draufhalten

Nur drei von 13 Versuchen aus dem Feld fanden ihr Ziel, so dass sich Nowitzki im Laufe der Partie mehr als Vorlagengeber betätigte. "Wenn ich eine Doppel-Deckung gegen mich hatte, habe ich versucht, meine Mitspieler zu bedienen", erklärte Nowitzki, der auf sieben Assists kam. Als Vollender sprangen für ihn Josh Howard (19) und Jason Kidd (16) in die Bresche.

Während Howard die Gastgeber nach einem 54:59-Pausenrückstand wieder heranbrachte, zeigte sich Kidd im entscheidenden Schlussviertel hellwach. "Er hat einige starke Würfe genommen", lobte Nowitzki seinen Teamkollegen. "Man muss seine Festplatte löschen und einfach draufhalten", verriet Kidd sein Erfolgsgeheimnis. (jvo/dpa)