NBA : Nowitzki mit Dallas zurück in der Erfolgsspur

Die Dallas Mavericks und Dirk Nowitzki haben die richtige Antwort auf die herbe Niederlage gegen Cleveland gegeben. Die Mavs fegten Dauerrivale San Antonio Spurs aus der eigenen Halle. Neben Nowitzki überzeugte auch ein Spieler, der sonst nicht so zum Zug kommt.

Dirk Nowitzki
Dirk Nowitzki ist mit den Dallas Mavericks zurück in der Erfolgsspur. -dpa

San Antonio Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben ihre Kritiker widerlegt und in der NBA ein starkes Comeback gefeiert. Einen Tag nach der peinlichen 81:100-Heimniederlage gegen die Cleveland Cavaliers führte der deutsche Basketball-Superstar sein Team am Dienstag (Ortszeit) mit 30 Punkten zum ungefährdeten 98:81 (54:36)-Erfolg gegen den Dauerrivalen San Antonio Spurs.

Während die Mavs mit zwei Siegen und zwei Niederlagen einen durchwachsenen Saisonauftakt hinlegten, warten die Spurs auch nach dem dritten Spiel noch auf den ersten Erfolg. Das ist der schlechteste Start, seit San Antonio 1976 in die nordamerikanische Profiliga aufgenommen wurde.

Terry dankt dem Coach mit 29 Punkten

Neben Nowitzki war Jason Terry der entscheidende Faktor für den Dallas-Sieg. Rick Carlisle hatte den 31-Jährigen erstmals in die Starting Five berufen und Terry dankte es dem neuen Mavs-Coach mit starken 29 Punkten.

"Wir brauchen einen weiteren verlässlichen Scorer. Nach dem Spiel haben wir mit Jason geflachst und ihm gesagt: Willkommen in der Saison 2008/09", sagte Nowitzki erfreut über die starke Leistung seines Kollegen. In Josh Howard (14 Zähler und zwölf Rebounds) zeigte auch ein anderer Problemfall im Team des Vizemeisters von 2006 weiter ansteigende Form.

Niederlage persönlich genommen

Coach Carlisle war zufrieden. "Ich glaube, sie haben es persönlich genommen", sagte der Dallas-Trainer mit Blick auf die Pleite eine Nacht zuvor. Er freute sich vor allem darüber, dass sein Team erstmals das Rebound-Duell mit 48:38 für sich entschied. Am Abend der amerikanischen Präsidentenwahl zählten auch die Boston Celtics zu den Gewinnern. Der Titelverteidiger gewann dank 29 Punkten von Ray Allen 103:99 gegen die Houston Rockets. Die Phoenix Suns demontierten die New Jersey Nets 114:86. (mbo/dpa)