Der Tagesspiegel : Nettoeinkommen: Märker im Osten an der Spitze

Die Haushalte in Brandenburg haben das höchste Nettoeinkommen in den neuen Ländern und Ost-Berlin. Die märkischen Haushalte hätten durchschnittlich 176 Mark (4,3 Prozent) mehr als die anderen zur Verfügung, teilte das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik am Montag mit. Das monatliche Haushaltsnetto-Einkommen lag bei 4235 Mark. Das sind 79,2 Prozent des Werts im Westen. Zahlengrundlage sei die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 1998 gewesen, hieß es.

Brutto erzielten die privaten Haushalte in Brandenburg im Jahr 1998 ein durchschnittliches Monatseinkommen von 5358 Mark. Im Vergleich zur Erhebung von 1993 war das eine Steigerung um 25,5 Prozent. Haupteinkommensquelle war die abhängige Erwerbstätigkeit mit 57,1 Prozent (3058 Mark), gefolgt von den öffentlichen Transferzahlungen mit 29 Prozent (1555 Mark). Dazu zählen Renten der gesetzlichen Rentenversicherung, Arbeitsförderung und Kindergeld. Von den Haushaltsbruttoeinkommen wurden im Durchschnitt 8,9 Prozent (479 Mark) Einkommenssteuer und Solidaritätszuschlag gezahlt.

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