Der Tagesspiegel : Nicht durch Beipackzettel verunsichern lassen

Brandenburgs Apotheker warnen davor, aus Angst vor den Angaben auf dem Beipackzettel Medikamente nicht einzunehmen. Nebenwirkungen seien unwahrscheinlich, durch falsche oder fehlende Einnahme hingegen könne sich eine Krankheit verschlimmern,

Potsdam (dpa/bb)Brandenburgs Apotheker warnen davor, aus Angst vor den Angaben auf dem Beipackzettel Medikamente nicht einzunehmen. Nebenwirkungen seien unwahrscheinlich, durch falsche oder fehlende Einnahme hingegen könne sich eine Krankheit verschlimmern, teilte die Landesapothekerkammer Brandenburg am Freitag in Potsdam mit. Eine Studie der AOK aus dem Jahr 2005 zeige, dass jeder dritte Patient sich durch den Beipackzettel verunsichert fühle. Aktuellere Zahlen lägen dazu nicht vor. Wenn eine Nebenwirkung beispielsweise «gelegentlich» vorkomme, trete sie bei einem bis zehn von tausend Behandelten auf.