Der Tagesspiegel : Nie war der Januar so warm, selten fiel so viel Regen wie 2007

Das Wetter in Berlin und Brandenburg hat nach Aussagen von Meteorologen 2007 gleich mehrere Rekorde gebrochen. „Es war ein Jahr der Extreme“, sagte Karsten Kürbis vom privaten Wetterdienst MC-Wetter.

Die erste Jahreshälfte sei deutlich zu warm gewesen. Im Januar hätten die Temperaturen sogar um 5,7 Grad Celsius über dem Durchschnittswert gelegen. „Das war der wärmste Januar, der je gemessen wurde.“ Das Wetter wird in der Region seit 1908 dokumentiert. Spitzenwerte habe auch der April erreicht. Dieser Monat war ungewöhnlich warm und extrem trocken.“ Im Durchschnitt seien nur 2,6 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Darauf sei ein extrem feuchter Mai mit neuem Regenrekord gefolgt: 148 Liter Niederschläge pro Quadratmeter fielen durchschnittlich. Auch das Gesamtjahr war deutlich nasser als je zuvor. Den letzten Regenrekord von 1926 habe das laufende Jahr schon jetzt weit überboten.

Mit einer weißen Weihnacht sei in der Region eher nicht zu rechnen. ddp

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