Niedersachsen : Mindestens 4000 Menschen demonstrieren gegen NPD

In Osnabrück hat die rechtsextreme NPD zu einer Kundgebung aufgerufen. Tausende Menschen wollten dagegen ein Zeichen setzen und demonstrierten gegen die Rechtsextremen.

OsnabrückMindestens 4000 Menschen haben nach Polizeiangaben am Samstag in Osnabrück gegen eine Kundgebung der rechtsextremen NPD demonstriert. Aufgerufen dazu hatte hat ein Bündnis aus 70 Organisationen. Unter den Demonstranten waren nach Polizeiangaben auch mehrere hundert Autonome. Sie stammen aus dem extrem linken Spektrum, wie ein Polizeisprecher sagte.

Die NPD nimmt das 2000-jährige Jubiläum der Varusschlacht als Anlass für ihren Aufmarsch. Etwa 100 Anhänger der rechtsextremen Partei marschieren durch die Osnabrücker Innenstadt. Eine vierstellige Zahl an Polizeibeamten ist in Osnabrück im Einsatz.

An der Spitze der NPD-Demonstration stehen unter anderen der Fraktionschef der NPD im Landtag in Mecklenburg-Vorpommern, Udo Pastörs, und der stellvertretende Vorsitzende der niedersächsischen NPD, Andreas Molau. Pastörs bewirbt sich um den Bundes-Vorsitz der NPD. Molau ist der wissenschaftliche Berater des amtierenden Vorsitzenden, Udo Voigt. (ut/ddp)