Olympia in Peking : IOC-Präsident rechnet mit bis zu 40 Dopingfällen

IOC-Präsident Jacques Rogge geht von weit mehr Dopingfällen in Peking als bei den Sommerspielen in Athen. Grund seien die verbesserten Kontrollen.

Jacques Rogge
IOC-Präsident Jacques Rogge. -Foto: dpa

HamburgDer Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Jacques Rogge, rechnet angesichts verstärkter und verbesserter Kontrollen mit bis zu 40 Dopingfällen bei den Spielen in Peking. Vor vier Jahren in Athen waren es noch 26 gewesen, 2000 in Sydney zwölf.

"Wie viele positiv getestete Athleten werden wir in Peking haben? Mehr als in Athen. Ausgehend von der Anzahl der Dopingkontrollen kann man 30 bis 40 Fälle erwarten", sagte Rogge in einem Interview der belgischen Tageszeitung "De Standaard". Nach Angaben des Belgiers wird es bei den Spielen in Peking vom 8. bis 24. August 4500 Doping-Kontrollen geben, 2000 mehr als vor acht Jahren in Sydney. (mbo/dpa)