Olympia-Qualifikation : Wasserballer wahren weiße Weste

Die deutschen Wasserballer haben beim europäischen Olympia-Qualifikationsturnier in Bratislava das dritte Vorrundenspiel gewonnen. Gegen Mazedonien kam das Team von Bundestrainer Hagen Stamm zu einem 13:8-Sieg.

BratislavaAuch ohne den verletzten Hauptangreifer Thomas Schertwitis bleibt die deutsche Mannschaft auf Erfolgskurs. Das 13:8 (4:1, 1:3, 4:1, 4:3) gegen Mazedonien war nach dem 19:5 über Frankreich und dem 10:7 gegen Rumänien der dritte Sieg im dritten Spiel für den Olympia-Fünften. Tobias Kreuzmann (Duisburg) und der Berliner Andreas Schlotterbeck erzielten je drei Tore. Marko Savic (Berlin) traf zwei Mal. Eric Bukowski, Moritz Oeler (beide Berlin), Florian Naroska (Esslingen), Heiko Nossek (Piräus) und Sören Mackeben (Eger/Ungarn) waren die weiteren Torschützen.

"Das war nicht so einfach. Die Mazedonier sind nach dem ersten Viertel wieder auf 4:4 rangekommen. Ohne Thomas Schertwitis haben wir ein großes Problem", sagte Bundestrainer Hagen Stamm. Russland-Profi Schertwitis hatte sich in der Partie gegen die Rumänen einen Bizeps-Abriss im linken Oberarm zugezogen und war heute nach Hause geflogen. "Die anderen versuchen, seinen Ausfall durch Kampf zu kompensieren", sagte Stamm.

In den beiden weiteren Vorrundenspielen gegen Russland, das überraschend 7:11 gegen Rumänien verlor, und Gastgeber Slowakei sowie in den Platzierungs-Begegnungen wird Schertwitis fehlen. In Bratislava erwirbt nur der Turniergewinner das Olympia-Startrecht. Für die Teams auf den Rängen zwei bis sechs bietet sich im März in Oradea/Rumänien die letzte Qualifikationschance. (mit sid/dpa)