Paralympics : Sport von Menschen mit Behinderung

Die Paralympischen Spiele sind die Olympischen Spiele für Sportler mit körperlicher Behinderung. Sie finden jeweils in kurzem zeitlichem Abstand vor oder nach den Olympischen Spielen am gleichen Ort der Olympischen Spiele statt.

Der Begriff „Paralympics“ wurde zunächst als Zusammensetzung der Wörter Paraplegic (engl.: gelähmt) und Olympic geschaffen. Um auch die Zugehörigkeit von Menschen mit anderen Behinderungsarten zu repräsentieren, wurde der Begriff neu definiert, und setzt sich jetzt zusammen aus dem griechischen Wort Para (neben) und Olympics, um die Nähe zur olympischen Bewegung und das Nebeneinander der Spiele auszudrücken.[1] Er wird offiziell zum ersten Mal 1988 bei den Olympischen Spielen in Korea verwendet. Vorher sprach man von „Weltspielen der Gelähmten“, „Olympiade der Behinderten“ oder „Weltspielen der Behinderten“.

Die Paralympics stehen im Verhältnis zu den Olympischen Spielen weit weniger in der öffentlichen Wahrnehmung; die Medien in den jeweiligen Ländern berichten oft nur von einzelnen Leistungen. Das Medieninteresse ist vergleichbar mit der Fußball-WM der Frauen, wobei der Frauenfußball immer mehr an Bedeutung gewinnt.

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