Politik : ... die Trennung immer näher rückt

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Gibt es eine Konjunktur der Trennungen? Diese wichtige Frage wurde im Juli auf der PartnerschaftsWebsite „Freiwild“ gestellt, und seither steht sie da, weitgehend unbeantwortet. Dann kamen die Trennungen Schlag auf Schlag: Roberto Blanco und seine Mireille, Ferfried und seine Maja. Stephanie von Monaco trennte sich im Wochenrhythmus von ihren jeweiligen Zirkusdirektoren – es wurde eng für die Trennungsfeinde unter uns. Doch erst seit Heiligabend wissen wir definitiv: Ja, Freiwild, es gibt eine Konjunktur der Trennungen. Denn wenn das Leben es schafft, sogar Franzi und Kretzsche auseinander zu bringen, dann hält nichts mehr zusammen, dann müssen wir selbst um Dick & Doof, um Tom & Jerry sowie um praktisch alles fürchten, was wir einst mit Sekundenkleber zusammengefügt haben.

Vor allem: Heiligabend! Während alle Welt lustlos im Kartoffelsalat herumstochert und hässliche Krawatten auspackt – so hatten wir uns das vorgestellt –, würden die beiden Sportstars im Himmel des Glücks schweben. Er würde ihr eine neue Schwimmbrille mit Anti-Fog-Beschichtung schenken, sie ihm einen Gutschein für ein weiteres Franzi-ich-liebe-dich-Tattoo auf einem Körperteil nach Wahl. Süßer die Glocken nie klingen…

Stattdessen die Trennungsnachricht. Heiligabend? Ja, sagt ihr Management, komischer Termin, aber man habe gehofft, dass es während der Feiertage ein wenig untergeht. Zweifellos die Begründung des Jahres – und der Denkfehler schlechthin. Denn nun steht unsere Franzi als herzlose Brutal-Trennerin da, während Kretzsche hinter seiner stummen Website, letzte Aktualisierung 11. Oktober, nur beredt schweigt. Andererseits: Das konnte ja nie was werden. Sie immer unter Wasser, er immer im Flug über dem gegnerischen Strafraum – wo war da die Gemeinsamkeit, die über die Vorliebe für Gold und die Puhdys hinausgegangen wäre?

Ach, es wird neue Paare geben, nächstes Jahr. Auch für Franzi ist nicht alles vorbei, denn Lenny Krayzelburg, der flinke Schwimmer, krault bereits heran, wie informierte Kreise zu wissen glauben. Ein echtes Traumpaar wie Steffi und André, nur eben mit Schwimmhäuten statt Tennisschlägern. Ihr erster Sohn wird einen seltsamen Namen tragen, Honky Tonk vielleicht oder Nemo Neptun, und er wird zum vierten Geburtstag den Ärmelkanal überqueren, als wär’s die Plastikwanne bei der Oma.

Nur um Kretzsche ist uns ein wenig bange. Ob sie wenigstens seine Tattoos unter Denkmalschutz stellen? bm

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