Politik : … Kernkraft wieder aktuell ist

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Die Stadt Philippsburg, 12 695 Einwohner, liegt in Württemberg. In Philippsburg steht auch ein Kernkraftwerk. Am 10. März haben sie dort die Dieselaggregate für die Notstromversorgung überprüft. Das sollte man von Zeit zu Zeit wirklich machen. Ein Handwerker, der Dieselaggregatüberprüfer, hat sich deswegen die Schlüssel zu dem Kernkraftwerk geben lassen. Dies geschah am Morgen. Am Nachmittag ist jemandem aufgefallen, dass der Schlüssel nicht zurückgegeben wurde. Der Schlüssel war weg. Das Kernkraftwerk war abgeschlossen, man kam nicht hinein. Der Handwerker konnte sich nicht erinnern, wo er den Schlüssel hingetan hat. Handwerker sind manchmal so. Sie haben den Schlüssel überall gesucht. Dies dauerte eine Woche. Danach haben sie das Umweltministerium und die Polizei informiert. Nun haben auch das Ministerium und die Polizei den Schlüssel gesucht. Der Schlüssel blieb aber verschwunden. In das Kernkraftwerk kam man inzwischen zum Glück wieder hinein, denn es gibt Schlüsseldienste, Dietriche und all das. Zu Journalisten sagten die Kernkraftwerksleute, dass niemand unbemerkt in das Kraftwerk hineinkommt, weil es Kameras gibt, die alles beobachten. Wenn ein Iraner kommt, hineingeht und nimmt, was er brauchen kann, denn der Iraner möchte unbedingt eine Atombombe bauen, dann wird er von der Kamera gefilmt und man könnte ihn mit Hilfe des Filmes überführen, außer, es ist eine Iranerin im Tschador. Der Reaktor sei vollkommen sicher, denn er braucht zum Funktionieren keinen Schlüssel, der Schlüssel ist bloß für das Funktionieren der Tür notwendig. Jetzt tauschen sie die Schlösser aus. In Südafrika steht das Kernkraftwerk Koeberg. Es ist seit Monaten immer wieder kaputt. Bei den letzten Wartungsarbeiten ist ein Bolzen ins Generatorgehäuse hineingefallen, ein Rätsel, wie das passieren konnte, denn der Bolzen gehört zu einer ganz anderen Maschine, nicht zu dem Generator. Sie haben den Bolzen wieder herausgefischt, aber der Generator macht seitdem ununterbrochen Schwierigkeiten. Ebenfalls im März füllte sich das Kernkraftwerk Oi in der Provinz Fukui, Japan, mit Qualm. Es ist nicht normal, vielleicht sogar beunruhigend, wenn ein Kernkraftwerk Qualm enthält. Deswegen wurde der Vorfall untersucht. Es stellte sich heraus, dass jemand in dem Kernkraftwerk Müll verbrennen wollte. Dies sollte man besser nicht tun oder unterlassen.

Heute ist ein Tag, an dem in Deutschland über den Bau neuer Kernkraftwerke diskutiert wird. Bei einem Kernkraftwerk muss man aber sehr viele Dinge beachten! mrt

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