Politik : 33 Tote bei Kämpfen in Afghanistan

Kabul - Bei Kämpfen zwischen afghanischen Sicherheitskräften und radikalislamischen Taliban sind seit Freitag mindestens 31 Aufständische und zwei Soldaten getötet worden. Nach offiziellen afghanischen Angaben vom Samstag erschoss das Militär allein in der im Süden des Landes gelegenen Provinz Urusgan 15 Taliban-Kämpfer. Dort war ein Konvoi aus afghanischen und von den USA geführten internationalen Einheiten in einen Hinterhalt geraten.

Zuvor hatte die afghanische Polizei nach eigenen Angaben in der südlichen Provinz Kandahar mindestens sechs Angehörige der radikalislamischen Taliban in einem Versteck eingekreist und getötet. Bei der Schießerei seien zwei Polizisten verletzt worden, hieß es am Samstag. Die Taliban hätten die Aufforderung, sich zu ergeben, mit Schüssen beantwortet.

Ebenfalls am Freitag schlugen afghanische Sicherheitskräfte in der südlichen Provinz Helmand einen Taliban-Angriff zurück und töteten dabei zehn Aufständische. Wie die US-geführten Koalitionstruppen am Samstag mitteilten, wurde eine Patrouille in der Region Sangin von mehr als 15 Taliban angegriffen. Mehrere Taliban seien verletzt worden. In demselben Gebiet waren erst am Donnerstag mehr als 20 Verdächtige bei Kämpfen getötet worden. dpa

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