Politik : 42 Mitarbeiter starben 2007 im Dienst der UN

New York - Im vergangenen Jahr sind 42 UN-Mitarbeiter im Dienst für die Vereinten Nationen ums Leben gekommen. Der Vorsitzende der UN-Mitarbeitervertretung Stephen Kisambira nannte das Jahr 2007 in New York das „tödlichste seit Jahren“. Zu den Toten gehören auch 17 UN-Mitarbeiter, die im Dezember bei dem Bombenanschlag in Algier getötet wurden. Insgesamt neun Blauhelme verloren im Sudan, im Libanon, in Uganda und Afghanistan ihr Leben. Kisambira forderte einen besseren Schutz der UN-Angehörigen. „Sehr selten werden die Täter zur Verantwortung gezogen.

Das wegen Unterstützung des internationalen Terrorismus jahrzehntelang isolierte Libyen übernimmt im Januar den Vorsitz im Weltsicherheitsrat an. Wie UN-Sprecherin Michèle Montas am Mittwoch in New York mitteilte, kommt dem neuen Ratsmitglied die monatlich wechselnde Führung turnusmäßig zu. Libyen war Mitte Oktober mit 178 der 190 Stimmen für 2008/2009 in das höchste UN-Gremium gewählt worden. Weitere neue Mitglieder sind seit Jahresbeginn auch Costa Rica, die westafrikanische Republik Burkina Faso sowie erstmals in der UN-Geschichte Kroatien und Vietnam. Jedes Jahr werden fünf der zehn nichtständigen Sitze im Sicherheitsrat für zwei Jahre neu vergeben. Die fünf Vetomächte USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien sind dauerhaft in dem 15-köpfigen Gremium vertreten. dpa

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