Politik : 560 Tote bei Armeeoffensive in Nepal

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Kathmandu (dpa). Die Militäroffensive gegen maoistische Rebellen im Westen Nepals dauert an. Nach Presseberichten von Sonntag starben bei den bislang dreitägigen Kämpfen im Himalaya-Königreich mehr als 500 Aufständische. Die Zeitung „Space Time Today“ berichtete, es habe insgesamt über 560 Tote gegeben. Der nepalesische Ministerpräsident Sher Bahadur Deuba trat am Sonntag eine Reise nach Washington und London an, wo er um Hilfe für die Niederschlagung der vor sechs Jahren begonnenen Rebellion nachsuchen will. Vor seinem Abflug sagte Deuba: „Ich möchte Unterstützung und Zusammenarbeit in unserem Kampf gegen Terrorismus erreichen“. Gespräche mit den Maoisten schloss er aus. „Erst sollen sie der Gewalt abschwören und ihre Waffen niederlegen. Dann können wir mit ihnen reden“, sagte Deuba. Die amerikanische und britische Regierung hatten der nepalesischen Regierung Unterstützung zugesagt.

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