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Atomstreit

Merkel fordert Taten vom Iran

Im Atomstreit mit dem Iran hat Bundeskanzlerin Angela Merkel zurückhaltend auf Annäherungssignale aus Teheran reagiert.
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Berlin/Teheran -  „Wir werden das alles daran messen, welche Taten folgen“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Der Iran müsse gegenüber der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) glaubhaft machen, dass er tatsächlich auf Angebote wie die Urananreicherung im Ausland eingehe. „Eine Rede ist sicherlich noch keine belastbare Grundlage.“

Zuvor hatte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad ein Einlenken im Atomstreit mit der internationalen Gemeinschaft angedeutet. Ahmadinedschad sagte, das Land sei bereit, sein angereichertes Uran zur Weiterverarbeitung ins Ausland zu schicken. Damit rückte er von der bisherigen Bedingung ab, das Material nur auf iranischem Boden auszutauschen.

„Wir haben kein Problem damit, unser angereichertes Uran ins Ausland zu schicken“, sagte Ahmadinedschad dem staatlichen Fernsehen am Dienstagabend. Bis der Iran im Gegenzug den angebotenen Brennstoff erhalte, werde es wohl vier bis fünf Monate dauern. Unklar ist allerdings, ob die Weiterverarbeitung so schnell möglich ist. Der von der IAEO vermittelte internationale Vorschlag sieht vor, dass große Teile des leicht angereicherten iranischen Urans im Ausland zu Brennstoff für einen iranischen Forschungsreaktor hergestellt werden.

Unterdessen meldeten iranische Medien am Mittwoch den Testflug einer im eigenen Land gebauten Rakete zum Transport von Satelliten ins All, was neue Befürchtungen über iranische Aufrüstungsabsichten wecken dürfte. AFP/dpa

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 04.02.2010)
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Kommentare [ 5 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von Artist.a Artist.a ist gerade offline | 4.2.2010 11:34 Uhr
Iran ist akut gefährlich
Das Terror-Regime plant und rechnet nur mit der Schwäche des Westens. Wir möchten nur unsere Ruhe haben, und der Unfriedensstifter,Holocaust-Leugner und Juden-Hasser Achmadinedschad weiss es auch.
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von sataniel sataniel ist gerade offline | 4.2.2010 12:24 Uhr
Wie dankbar muss Merkel doch sein,
dass es noch Außenpolitik gibt, in der sie sich verkriechen kann, wenn sie innenpolitisch nichts gebacken bekommt. Es ist so schön, das genervte Volk von seiner Erwartungshaltung nach den Wahlen mit einem Verweis auf die gefährliche Witzfigur Ahmadinejad ablenken zu können. Es ist innenpolitisch sehr wirkungsvoll, wenn man da eine außenpolitische Drohkulisse zur Ablenkung aufbaut. So hat Bush zwei Amtszeiten überlebt.
Nur die Probleme im eigenen Land wurden immer größer.
Die Großkanzlerin lernt gerne bei den Falschen!
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von Artist.a Artist.a ist gerade offline | 4.2.2010 16:33 Uhr
Hitler war auch eine Witzfigur
und solten wir ihn deshalb nicht als Katastrophen -Ursacher sehen?
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von sataniel sataniel ist gerade offline | 5.2.2010 18:23 Uhr
Hinter Hitler
stand die ganze deutsche Rüstungsindustrie und die war zu der Zeit in Deutschland ziemlich mächtig. Hinter Ahmadinejad steht nur eine Menge religiös verblendeter Perser und wie man an den Demonstrationen im Iran bemerken kann, wird auch die Zahl seiner Anhänger kleiner. das Gezeter über Ahmadinejad erinnert fatal an das über Saddam Hussein, der ja auch von Bush von einen lokalen Despoten zu einem Hitler aufgeblasen wurde, der die Welt bedroht, nur um einen Krieg zu rechtfertigen. Merkel scheinen tote deutsche Soldaten in Afghanistan noch nicht zu reichen. Diese Kanzlerin macht mir Angst!
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von sataniel sataniel ist gerade offline | 13.2.2010 15:58 Uhr
Ich fordere Taten von Merkel,
denn seit 2005 belässt sie es bei Worten. Nur Deutschland in der Krise braucht keine Reden, sondern Regierungsarbeit von Substanz!

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