ABSTIMMUNG ÜBER BEISITZER : Zwei Berliner sind dabei

Mit der Wahl der 37 Beisitzer für den Parteivorstand hat die SPD am Samstag die Neuaufstellung ihrer Führungsmannschaft abgeschlossen. Dem Gremium gehören auch zwei Berliner Sozialdemokraten an: Björn Böhning, Sprecher der SPD-Linken und Vertrauter des Regierenden Bürgermeisters und neuen SPD-Vizevorsitzenden Klaus Wowereit, sowie die Bundestagsabgeordnete Eva Högl. Böhning erreichte im ersten Wahlgang 270 von 475 Stimmen. Högl verfehlte zunächst die notwendige Stimmenzahl und wurde erst im zweiten Durchgang mit 202 Stimmen gewählt.

Das beste Ergebnis aller Bewerber erzielte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen (423 Stimmen), gefolgt von dem Chef der Saar-SPD, Heiko Maas (382 Stimmen). Nicht mehr im SPD-Vorstand vertreten sind die Ex-DGB-Vizevorsitzende Ursula Engelen-Kefer sowie der Genosse Ansgar Dittmar vom Arbeitskreis der Schwulen und Lesben in der SPD. Beide fielen auch im zweiten Wahlgang durch. Dagegen zieht der Thyssen-Krupp-Betriebsrat Thomas Schlenz neu in den SPD-Vorstand ein. Nachdem er im ersten Wahlgang gescheitert war, hatte SPD-Chef Sigmar Gabriel zu seiner Wahl aufgerufen. Schlenz erhielt daraufhin doppelt so viele Stimmen wie im ersten Wahlgang. has

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