Politik : Äthiopien dringt weiter in Eritrea vor - Schwere Kämpfe im Westen

Zwischen äthiopischen und eritreischen Einheiten sind schwere Kämpfe um die Stadt Zalambessa (West-Eritrea) entbrannt. Das teilte am Dienstagmorgen das Außenministerium in Addis Abeba mit. Ferner soll die Stadt Maimime im Süden Eritreas von äthiopischen Soldaten erobert worden sein. Zwei eritreischen Brigaden seien hohe Verluste zugefügt worden. Äthiopiens Regierungschef Meles Zenawi lehnte bei Vermittlungsbemühungen der Organisation Afrikanischer Einheit (OAU) ein Ende der Offensive strikt ab. In der eritreischen Hauptstadt Asmara sind Flugzeuge der UN-Hilfsorganisationen mit Medikamenten, Lebensmitteln und Milchpulver eingetroffen. Das Welternährungsprogramm (WFP) berichtete, dass die Helfer wegen der Kämpfe nicht alle der rund 550 000 Vertriebenen in Eritrea erreichen können. Bereits zwei Jahre dauert der Krieg inzwischen zwischen den Nachbarländern. Nach mehrmonatiger Waffenruhe sind vor 10 Tagen die Kämpfe um einen etwa 1000 Kilometer langen Grenzstreifen wieder aufgeflammt.

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