Politik : Affäre um SED-Geld: Gysi wusste mehr

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Der Berliner Wirtschaftssenator Gregor Gysi war Anfang der neunziger Jahre als PDS-Vorsitzender offenbar stärker in die dubiosen Finanzgeschäfte der Partei verstrickt als bisher bekannt. Nach Tagesspiegel-Recherchen hat Gysi seine Mitwirkung an der illegalen Verschiebung von DDR-Parteivermögen bisher falsch dargestellt. So soll er laut Informationen aus Moskau auch bei der "Affäre Putnik" eine tragende Rolle gespielt haben. Damals hatte die PDS versucht, mit Hilfe von fingierten Rechnungen aus Russland 107 Millionen Mark aus dem Parteivermögen dem Zugriff der Behörden zu entziehen.

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