Afghanistan : 150 Aufständische mit US-Unterstützung getötet

In Afghanistan sind im Grenzgebiet zu Pakistan 150 radikalislamische Aufständische getötet worden. Die meisten von ihnen waren Pakistaner, meldet die Provinzregierung.

KabulBei schweren Gefechten im afghanischen Grenzgebiet zu Pakistan sind nach Regierungsangaben mehr als 150 radikalislamische Aufständische getötet worden. In der Nacht zuvor seien mehr als 350 Rebellen von Pakistan aus nach Paktika eingedrungen, sagte der Sprecher der Regierung der südostafghanischen Provinz Paktika, Ghamai Chan Mohammed Yari. Die afghanische Armee und die Grenzpolizei hätten die Angreifer mit Unterstützung durch US-Luftangriffe nach einstündigen Gefechten zurückgeschlagen. Die meisten der Toten seien Pakistaner gewesen.

Nach einem schweren Angriff der Taliban auf einen amerikanischen Außenposten hat die Internationale Schutztruppe Isaf den Stützpunkt in der ostafghanischen Provinz Kunar aufgegeben. Soldaten der Isaf und der afghanischen Sicherheitskräfte (ANSF) setzten aber ihre regelmäßigen Patrouillen nahe dem Dorf Wanat fort, teilte die Nato-geführte Isaf mit. "Die Bürger in Wanat und Nord-Kunar können sich sicher sein, dass Isaf und ANSF mit einer starken Präsenz in der Gegend verbleiben werden." Die Taliban hatten den Außenposten am vergangenen Sonntag von dem Dorf Wanat aus angegriffen und neun US-Soldaten getötet. (mpr/dpa)

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