Afghanistan : Radikal-Islamisten bei Gefechten getötet

Rund 30 radikal-islamische Taliban sollen bei einem Einsatz von Nato-Truppen und afghanischen Polizisten im Südosten getötet worden sein. Unterdessen starb ein britischer Soldat der Internationalen Schutztruppe Isaf bei einem Anschlag.

Die Angaben zu den Toten bei dem Gefecht in der vergangenen Nacht schwanken zwischen 29 und 34. Die Auseinandersetzungen fanden in der Provinz Paktika statt. Dort griffen die Sicherheitskräfte einen Stützpunkt des Hakkani-Netzwerks an, das mit den Taliban verbündet sein soll. Es operiert vor allem im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet im Südosten und Osten des Landes. Bei dem Feuergefecht sei auch ein gesuchtes Führungsmitglied der Organisation ums Leben gekommen, hieß es.

Unterdessen starb ein britischer Soldat der Internationalen Schutztruppe Isaf bei einem Anschlag in der umkämpften südlichen
Provinz Helmand, wie das Verteidigungsministerium in London mitteilte. Ein zweiter Brite erlag wenige Stunden zuvor in einer Spezialklinik in seiner Heimat den Verletzungen, die er vergangene Woche bei einem Anschlag in der selben Region erlitten hatte.

Trotz - oder gerade wegen - der Aufstockung der Truppen im Kampf gegen die Taliban ist die Gewalt in Afghanistan in den vergangenen Monaten eskaliert. (sp/dpa)

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