• Altmaier schlägt Biedenkopf vor - Sachsens Ministerpräsident will sich nicht zu neuen Spekulationen äußern

Politik : Altmaier schlägt Biedenkopf vor - Sachsens Ministerpräsident will sich nicht zu neuen Spekulationen äußern

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Altmaier hat den 70-jährigen sächsischen Ministerpräsident Kurt Biedenkopf als Kanzlerkandidat der Union ins Gespräch gebracht. "Kurt Biedenkopf ist für mich ein ganz herausragender Kandidat, weil er am ehesten im Stande ist, die wichtigen Probleme in Deutschland zu lösen", sagte der 41-jährige Parlamentarier am Montag im Saarländischen Rundfunk.

Ebenso wie Biedenkopf sei auch Generalsekretärin Merkel eine "ganz hervorragende Kandidatin" für den Parteivorsitz. Altmaier forderte seine Partei auf, bei der Entscheidung über den Vorsitz daran zu denken, wie die nächste Bundestagswahl gewonnen werden könne. Deshalb dürfe eine Entscheidung für Biedenkopf keine "Übergangslösung" werden: "Wenn er gemeinsam mit Angela Merkel die Zukunft der Partei gestalten sollte, dann mit allen Vollmachten und bis hin zur Kanzlerkandidatur."

All diejenigen, die in der Vergangenheit schlecht über Merkel geredet haben, hätten der CDU insgesamt geschadet. Altmeier forderte seine Parteikollegen auf: "Wir sollten weder Angela Merkel noch Kurt Biedenkopf in den nächsten Wochen beschädigen, sondern von ihren Stärken reden."

Biedenkopf selbst will sich weiterhin nicht zu Spekulationen um eine Kandidatur für den CDU-Bundesvorsitz äußern, ebenso lehnt er Stellungnahmen zu einer Kanzlerkandidatur ab. Aus seinem Umfeld wurde am Montag erneut darauf verwiesen, dass es bis zur Sitzung des Bundesvorstandes am 20. März keine Vorfestlegungen für das Amt des Parteivorsitzenden geben soll.

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