Amtsmissbrauch : Gericht verschiebt Entscheidung zu Lagarde

Die neue IWF-Chefin Christine Lagarde startet mit juristischen Altlasten in ihr Amt. Der ehemaligen französischen Finanzministerin wird in ihrer Heimat Amtsmissbrauch vorgeworfen. Ob der Vorwurf weiter untersucht wird, ist allerdings noch unklar.

Foto: dapd

Ob gegen die neue IWF-Chefin Christine Lagarde eine offizielle Untersuchung wegen Amtsmissbrauchs eingeleitet wird, bleibt vorerst offen. Ein französisches Gericht verschob am Freitag seine für den Tag erwartete Entscheidung auf den 4. August. Lagarde wird vorgeworfen, als französische Finanzministerin zur Beilegung eines Rechtsstreits die Zahlung von 285 Millionen Euro an den Geschäftsmann Bernard Tapie für zulässig erklärt zu haben. Lagarde hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

Lagarde hatte am Dienstag ihr neues Amt als Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) angetreten. Ihr Vorgänger Dominique Strauss-Kahn war nach Vergewaltigungsvorwürfen in Washington zurückgetreten. (Reuters)

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